Kaminofen-Special

Wir haben hier zahlreiche Tipps zur Auswahl des richtigen Ofens zusammengetragen
und Informationen bereitgestellt, wie man Fehler beim Online-Kauf eines Kamins vermeidet.

Grundsätzlich ist der Kauf eines Kamins über das Internet eine interessante Alternative. Nicht jeder hat einen Ofenbauer oder einen Kamin-Fachmarkt in erreichbarer Nähe, in welchem man sich einen passenden Ofen anschauen und sich auch kompetent beraten lassen kann. Und natürlich spielt auch der Kaminpreis eine gewisse Rolle. Schließlich steht der Online-Kauf meistens für einen günstigeren Preis. Doch wie sieht es mit einem so großen und schweren Produkt aus? Lohnt sich der Kauf im Internet tatsächlich? Bekommt man auch dort eine gute Beratung? Kann man den Ofen wieder zurückschicken? Und für welchen Kaminofen-Typen soll man sich letzten Endes entscheiden? Wir standen vor denselben Fragen und haben unseren Kaminofen im Internet gekauft – und sind nach wie vor zufrieden mit dem Ofen. Worauf man vor dem Kauf achten sollte und wie man den richtigen Kaminofen für die eigenen Ansprüche findet, haben wir auf dieser Seite zusammengestellt.
Bevor man einen Kamin im Internet erwirbt, ist es ratsam, sich gut zu informieren, damit man keine bösen Überraschungen erleben muss und die richtige Wahl treffen kann. Es gibt einige grundlegende Fragen zu klären und Fakten zu beleuchten, um am Ende den passenden Kaminofen kaufen zu können. Denn der eigentliche Kauf des Ofens steht ganz am Ende eines umfangreichen Entscheidungsprozesses. Und bis dahin spielt es erst einmal keine Rolle, wo man den Ofen später kauft.

Hier werden alle Fragen rund um den Kaminofen beantwortet:

  • Warum überhaupt einen Kaminofen kaufen?
  • Wie funktioniert ein Kaminofen?
  • Was sind die Auswahlkriterien für einen Kaminofen?
  • Welche Brennstoffe gibt es?
  • Welche gesetzlichen Regelungen gibt es?
  • Was muss ich über Anschluss und Wartung wissen?
  • Wie heize ich richtig?
  • Welche Kaminhersteller und Marken gibt es?
  • Was kostet ein guter Kaminofen?
  • Wo kann man Kamine online kaufen?
  • Welches Zubehör für den Kamin ist sinnvoll?
  • Kaminofen Lexikon
  • Checkliste zum Download
Gründe einen Kamin zu kaufen, gibt es viele. Feuer ist ein Element, das ganz besondere Stimmungen in uns hervorruft. Der eine hat einfach Lust auf das Spiel mit dem Feuer, der Wärme und dem Geruch. Einem anderen liegt der nachhaltige Umgang mit unserer Umwelt am Herzen. Die Erzeugung trockener Wärme aus einem Kaminofen sorgt gerade in der nassen und kalten Jahreszeit für ein angenehmes Wohlbefinden. So hat jeder seinen ganz individuellen Grund, sich einen Kamin zu kaufen.

Kaminfeuer für eine schöne Wohlfühlatmosphäre

Die „Atmo“, wie wir immer sagen, war einer der Gründe für uns, einen Kamin zu kaufen. Wir haben ein recht modernes und gut isoliertes Haus mit einer Fußbodenheizung in allen Räumen und einer Erdwärmeheizung. Dadurch sind unsere Wohnräume immer gleichmäßig, angenehm und auch nachhaltig beheizt. Als Heizung war ein zusätzlicher Kamin für uns daher nicht so wichtig. Wir wollten aber unbedingt irgendwann einen Kamin und haben daher schon beim Bau des Hauses einen entsprechenden Schornstein eingeplant.

Viel wichtiger als die „Kaminheizung“ war uns die Atmosphäre, die ein Kaminfeuer bietet. Es ist einfach unglaublich angenehm, wenn man sich mit einem Buch in der Hand in den Sessel vor den Kamin setzen und die wohlige Wärme genießen kann. Die abgestrahlte Wärme und allein der Blick in das lodernde Flammenbild haben etwas ungemein Beruhigendes. Birkenholz zum Beispiel knistert beim Brennen sehr schön und viele Nadelhölzer haben einen herrlich harzigen Duft. Da kann man mit der richtigen Zusammenstellung seines Brennholzes fast mehr erreichen, als mit jeder Duftkerze. Da lässt man schon mal den Fernseher aus und wirft anstelle der Kaminfeuer-DVD einfach mal den Ofen an.

Zuheizen, um Energiekosten zu senken

Ein anderer Grund für uns war durchaus auch das Thema Energiesparen. Auch wenn wir grundsätzliche wenig Energie zum Heizen aufwenden, so ist es gerade in der Übergangszeit im Frühjahr oder Herbst unpraktisch, die Wärmepumpe anzuwerfen. Diese ist einfach zu träge, um das Wohnzimmer mal eben so zu heizen und würde dadurch nur unnötige Energie verbrauchen. Hier empfiehlt es sich dann eher, den Kamin anzufeuern. Dadurch schafft man es, in wenigen Minuten einen Raum auf eine angenehme Temperatur zu bringen.

Ob sich ein Zuheizen zu einer konventionellen Heizung wirtschaftlich tatsächlich lohnt, hängt sowohl von der Art der Hauptheizung ab, als auch von den Kosten, die man für alternative Brennstoffe aufwenden muss. Denn eines muss klar sein: Auch Brennholz für den Kamin kostet Geld. Und nicht jeder kann und will sein eigenes Brennholz im Wald selber schlagen. In der Regel lohnt es sich bei einer Gas- oder Ölheizung zusätzliche Heizleistung durch einen Kaminofen zu erzeugen und damit mittelfristig auch die Kosten für fossile Brennstoffe wie Öl und Gas zu senken. Wie groß das Einsparpotential tatsächlich ist, hängt von den Kosten des Brennholzes ab und von der Größe des Kaminofens.

Mit Holz heizen – die nachhaltige Alternative

Heizt man mit Holz, spart man nicht nur Energiekosten. Man leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Beim Verbrennen von Holz entsteht Kohlendioxid (CO2). Trotzdem ist das Heizen mit Holz – also das gezielte Verbrennen von Holz zur Wärmegewinnung – CO2-neutral und klimafreundlich. Das bedeutet, dass beim Verbrennen von Holz exakt so viel CO2 über den Rauch in die Atmosphäre abgegeben wird, wie der Baum während seines Wachstums aufgenommen hat.

Ein Baum entzieht beim Wachsen der Luft CO2. Mit Hilfe der Sonnenenergie entsteht aus den Kohlenstoffverbindungen des CO2 Holz. Stirbt der Baum ab und verrottet, gibt er alle Bestandteile wieder an die Umwelt ab. Also CO2, Wasser, Wärme und alle Feststoffe. Verbrennt man nun Holz, passiert nichts Anderes als bei der Verrottung, nur eben viel schneller.

Wem die eigene Ökobilanz sehr wichtig ist, sollte sich daher schon vor dem Bau oder Kauf eines Hauses überlegen, ob er als Alternative zu fossilen Brennstoffen komplett mit Holz heizen möchte. Hierfür ist ein einzelner Kaminofen in der Regel nicht geeignet, denn er dient hauptsächlich der Temperierung von Einzelräumen.

Wie funktioniert eigentlich ein Kaminofen?

Nachdem wir nun wissen, aus welchem Grund wir einen Kamin kaufen möchten, sollten wir uns noch kurz mit der grundlegenden Funktionsweise der Holzverbrennung in einem Kamin auseinandersetzen. Im Prinzip sind alle Kaminöfen gleich aufgebaut.
Das Holz verbrennt in einer feuerfest ausgekleideten Brennkammer. Als feuerfestes Material kommen hier meistens Schamottsteine (siehe Lexikon) oder keramische Materialien zum Einsatz. Der Kaminkorpus ist normalerweise doppelwandig aufgebaut. Durch Öffnungen in der Außenhülle entweicht sogenannte Konvektionswärme in den Wohnraum. Diese Luft wird in dem Raum zwischen Außenhülle (Stahl oder Gusseisen oder eine Verkleidung aus Speckstein oder Kacheln) und der feuerfesten Brennkammer zunächst angesaugt und dann erwärmt.

Die Asche als Überbleibsel des Verbrennungsprozesses fällt durch einen Rost am Boden des Brennraums in eine Aschelade. Diese kann man nach dem Öffnen der Tür wie eine Schublade herausziehen und so regelmäßig entleeren. Durch die Tür, die je nach Modell mit einem feuerfesten Glas ausgestattet ist, kann man jederzeit neuen Brennstoff nachlegen oder auch den Anfeuerungsprozess unterstützen (zusätzlichen Sauerstoff zuführen). Die Glastür gibt ebenfalls Strahlungswärme in den vor ihr liegenden Raum ab.

Gute Kaminöfen verfügen über Regler für die Primär- und Sekundärluft. Die Primärluft wird während der Anheizphase und später zur kontrollierten Verbrennung im Ofen genutzt. Der Verbrennungsvorgang muss heiß verlaufen. Daher wird zu Beginn der Heizphase mehr Primärluft zugeführt, bis das Heizsystem auf Betriebstemperatur ist. Sobald etwas Glut vorhanden ist und das Holz gut abbrennt, kann mit der Primärluft der Heizvorgang gezielt eingestellt werden. Sie sogenannte Sekundärluft dient zur Hinterspülung der Scheibe, damit diese weniger schnell verrust und zu einer besseren Verbrennung der Abgase in der Brennkammer. Gute Öfen saugen Raumluft über Regler an, erwärmen diese und leiten sie in die Brennkammer. Je heißer das Holz verbrennt, desto besser und vollständiger verbrennen die Schadstoffe in den Abgasen und desto höher der Wirkungsgrad des Kaminofens.

Die Abgase werden über einen Schornstein nach Draußen abgeführt. Der richtige Schonsteinzug hat einen großen Einfluss auf das Abbrennen des Holzes in der Brennkammer. Ist der Zug zu groß, verbrennt das Holz zu schnell und ohne die gewünschte Heizleistung. Ist der Zug zu gering, brennt das Holz nicht richtig, es entsteht nicht die gewünschte Verbrennungstemperatur in der Kammer und die Abgase rußen sehr stark. Zur Regelung des Schornsteinzuges gibt es Drosselklappen in den Ofenrohren, mit denen man den Zug individuell auf den Kamin einstellen kann.

Neben dem Schornsteinzug ist auch die Wahl des richtigen Brennholzes sehr wichtig für die korrekte Funktionsweise. Brennholz muss trocken sein (Rechtfeuchte unter 20%), da es sonst auch nur schwer verbrennt und mehr CO2 abgibt, als gewünscht. Die Wahl des Brennholzes hat auch einen Einfluss auf die Heizleistung.

Standort

Wo stelle ich meinen Kaminofen auf?

 

In diversen Internetforen liest man häufig negative Bewertungen über Kamine. Diese kommen dadurch zustande, dass sich die Verfasser jener Zeilen zu schnell für ein derartiges „Möbelstück“ entschieden haben, ohne den genauen Standort in ihrer Wohnung oder ihrem Haus zu ermitteln und sich über Heizleistung oder Anschlussmöglichkeiten ihres Ofens zu informieren. Dass ein Kaminofen mehr Platz braucht, als bloß seine Grundfläche, dürfte jedoch auch für Laien klar sein. So sollte man die Tür zum Brennraum problemlos öffnen können. Auch benötigen Kaminöfen Rauchabzugsrohre. Diese haben eine gewisse Tiefe, die ebenfalls zum Platzbedarf des Ofens hinzugerechnet werden muss. Mögliche Bodenbleche oder eine Schwenkfunktion müssen ebenfalls in die Berechnung des Platzbedarfs mit einfließen.

Der häufigste Fehler beim Kauf von Kaminöfen ist jedoch die Größe beziehungsweise die Leistung eines Kaminofens zu unterschätzen. Oft spürt man erst nach der Inbetriebnahme des Ofens, dass man die kW-Zahl des Gerätes nicht richtig bedacht hat und schon stehen einem die Schweißperlen auf der Stirn. Oder es wird einfach nicht warm im Raum, weil der Ofen viel zu klein / schwach für das 200 m² große Loft sind.

 

Kaminöfen sind von 5 bis 13 kW erhältlich. Je nach Zimmer- beziehungsweise Wohnungsgröße sollte die Heizleistung des Ofens entsprechend angepasst sein. Als Laie den passenden Wert finden zu wollen, wäre beinahe unmöglich. Dies kann ein Fachmann jedoch in nur kurzer Zeit erledigen. Dieser besichtigt in der Regel zuerst einmal den endgültigen Standort, prüft die nötigen Anschlussmöglichkeiten und gibt wertvolle Tipps.

Erst ganz zum Schluss sollte man sich Gedanken über die endgültige Form und das Design des Kaminofens machen. So hat man dauerhaft Freude an seiner Wärmequelle.

Heizbedarf und Heizleistung

OFENTYPEN

Bioethanol-Kamine

Was ist ein Bioethanol-Kamin?

Bioethanol-Kamine, die rauchfreie Alternative

Bioethanol-Kamine sind immer dann zu empfehlen, wenn jemand keinen gemauerten Kamin haben möchte oder keinen Rauchabzug hat. Diese können auch erste Wahl sein, wenn es Probleme mit dem Platz gibt oder die Kosten eine gewisse Rolle spielen. Kamine dieser Art stellen deshalb eine sehr gute Alternative zu sämtlichen anderen Kaminöfen dar.

Allgemeine Daten der Bioethanol-Kamine

Es gibt natürlich bei jeder Art von Kaminofen verschiedene Vor- und Nachteile. Dies ist natürlich auch bei dieser Art von Kamine nicht anders. Ein großer Vorteil ist der Platzbedarf, der hier erst einmal außen vor gelassen werden kann. Die Bioethanol-Kamine lassen sich dabei praktisch an eine beliebige Wand stellen und nehmen so keinen zusätzlichen Platz mehr ein. Bei einer anderen Art von Kamin ist dies nicht immer bedenkenlos möglich, da die Wärmeentwicklung einfach zu groß ist.

Diese Art von Kamin kann sehr schnell aufgestellt werden und ist jederzeit einsetzbar. Somit lässt sich natürlich auf denkbar schnelle und einfache Art und Weise eine Atmosphäre schaffen, in der es gemütlich ist und wo sich jeder wohl fühlen kann. Dabei sollte sich allerdings auch jeder genau vor Augen führen, dass es sich bei einem Kamin, der mit Ethanol beheizt wird, um ein offenes Feuer handelt.

Die Wärmeentwicklung ist ohne Zweifel gut. Es müssen dabei jedoch auch einige Dinge beachtet werden. Sehr wichtig ist der feuerfesten Untergrund, auf dem der Kamin letztlich stehen wird. Nicht weniger wichtig dabei ist auch eine entsprechende Lüftung. Wenn hier gespart wird, so werden sich schnell erste Krankheiten der Atemwege bemerkbar machen.

Was spricht noch für Bioethanol-Kamine?

Es gibt eine Reihe von Dingen, die für den Einsatz von einem derartigen Kamin sprechen. Ein sehr großer Vorteil dabei ist, dass kein Schornstein benötigt wird, über den der Rauch abziehen muss. Dies bietet natürlich auch die Möglichkeit, dass ein solcher Kamin noch nachträglich in einem Haus eingebaut werden kann.

Es wird für einen Kamin dieser Art keine Genehmigung benötigt. Ein Aufstellen ist ohne Probleme in jedem Wohnraum möglich. Darüber hinaus verbrennt ein Kamin dieser Art das Ethanol ohne jegliche Rückstände. Ein anderer Vorteil wäre noch, dass sich der Kamin ohne Probleme versetzen lässt. Wenn er in dem einen Raum nicht mehr benötigt wird, so würde einfach in ein anderes Zimmer getragen. Es ist nur deshalb möglich, weil keine Anschlüsse gebraucht werden. Auch bei einem Umzug lässt sich der Kamin jederzeit ohne Probleme mitnehmen.

Es gibt Bioethanol- oder Ethanolkamine in den verschiedensten Ausführungen. Dies gilt ebenso für die erhältlichen Preisklassen. Das Material spielt beim Preis auch eine wichtige Rolle, denn es gibt auch Ausführungen aus Marmor, Sandstein oder eben Edelstahl. Alternativ dazu würde es noch die so genannten Gelkamine geben.

Kaminöfen

Was sind Kaminöfen?

Kaminöfen bringen Wärme und Gemütlichkeit

Vor allem in der kalten Jahreszeit kann es am Abend sehr schön sein, wenn nach einem anstrengenden Arbeitstag etwas Entspannung und Ruhe einkehrt. Kaminöfen bieten sich hier an, um eine gemütliche und zugleich schöne Atmosphäre zu schaffen. Es gibt die Öfen in verschiedenen Ausführungen und die Designs und Wärmeleistungen sind natürlich recht vielfältig.

Arten und Aussehen eines Kaminofens

Diese Art von Ofen wird in der Regel freistehend angeboten und besitzt an der Front eine Glasscheibe, durch die eine optimale Sicht auf Feuer und Glut gewährleistet werden kann. Ein Kaminofen erreicht leicht einen Wirkungsgrad von bis zu 80 Prozent was diese Art von Ofen zu einem Gewinn in nahezu jedem Wohnzimmer macht. Dies ist auch möglich durch edle Verkleidungen und Designs. Es bieten sich Materialien, wie Naturstein, Keramik, Granit und auch Marmor, Speckstein oder Stahl/Gusseisen an. Dadurch erhält man nicht nur eine Wärmequelle sondern auch ein Designobjekt für das eigen Heim.

Wenn ein Kaminofen mit Speckstein verkleidet ist, kann dieser die Wärme bis über 12 Stunden speichern. Zunächst erfolgt die Abgabe der Wärme durch die Scheibe und dann eben durch diese Speckstein-Verkleidung. Die Wärme kann dann sich dann schön über die Nacht im Raum halten und am nächsten Morgen ist es noch warm.

Rundumblick garantiert

Drehbare Öfen sind ebenso sehr beliebt, denn sie können eigentlich an jedem Ort im Raum platziert werden. Durch die Möglichkeit der Drehung um bis zu 360°, kann der Raum optimal mit Wärme gefüllt werden und die Flammen sind von überall her zu sehen. Diese Kamine haben ein drehbares Element am Fuß und eine drehbare Verbindung am Ofenrohr.

Der Fachhandel bietet nicht nur unterschiedliche Kaminofen-Formen. Auch bei den Details stehen verschiedene Varianten zur Ausstattung zur Verfügung. Ein feuerfestes Sichtglas kann gebogen, prismatisch oder gerade sein. Neben Schiebetüren gibt es den Kaminofen auch noch in aufwendigen Ausführungen, was an der Innenverkleidung gesehen werden kann.

Für den Brandschutz gibt es zwischen dem Ofen und dem Boden eine Bodenplatte, meistens aus Glas oder Granit. Damit besteht sogar die Möglichkeit, dass der Ofen auf Parkett gestellt werden kann. Im Feuerraum ist ein Rost angebracht und unmittelbar darunter ist der Aschekasten gelegen.

Heizleistung und Brennstoffe

Wer sich einen Kaminofen kaufen möchte, muss in etwa wissen, wie groß der Raum ist, in dem der Ofen einmal aufgestellt werden soll. Je nachdem, wie groß der Raum ist, muss der Ofen mehr oder weniger Heizleistung liefern können. Hier gibt es Kamin-Größen von 5 bis über 14 kW an Heizleistung.

Der Betrieb eines Kaminofens kann letztlich mit Holz oder auch Briketts erfolgen. Zum Anfeuern kann man eine Zeitung, entsprechende Kohleanzünder oder einfach feines trockenes Holz nehmen. Unter Zufuhr der maximalen Luft schichtet man ein paar Holzscheite auf und zündet diese an. Brennen die Scheite kann die Luftzufuhr reguliert werden. Es hängt davon ab, ob die Türe geöffnet ist oder geschlossen bleibt, ob schon nach wenigen Stunden wieder Holz nachgelegt werden muss. Mit Brikett ist ein deutlich längerer Betrieb mit schöner Wärme möglich.

Kamin-Bausätze

Was ist ein Kamin-Bausatz?

 

Wenn ein Kamin selbst gebaut werden soll, empfiehlt sich immer der Einsatz der so genannten Kamin-Bausätze. Auf dem Weg zur Zivilisation war es vor allem wichtig, dass Feuer kontrolliert wird. Mit Hilfe des Feuers war ein Schutz vor Raubtieren gegeben, es wurde Licht geschaffen und zugleich schützt Feuer auch vor Kälte. Der Aspekt mit der Kälte ist nicht mehr gegeben, weil Gas und Öl als Brennstoffe genutzt werden können. Nachdem die Energiepreise für die fossilen Brennstoffe aber immer weiter in die Höhe gehen, müssen alternative Wärmequellen in einem Wohnhaus installiert werden.

Ein Kamin ist eine Lösung, die in diesem Bereich genutzt werden kann. Nachdem die Geschmäcker natürlich verschieden sind, wurden die Kamin-Bausätze ins Leben gerufen. Diese haben verschiedene Vorteile zu bieten und nur einer davon ist, dass eben jeder einen Kamin ganz nach seinem Geschmack bauen kann. Kaminöfen lassen sich mit Holz und auch Pellets befeuern. Es gibt auf der anderen Seite aber auch Modelle mit eigenen Wasserführungen. Es existieren sehr viele Angebote für Personen, die ihren Kamin selbst bauen möchten. Die Bausätze sind in der Regel vorgefertigt und enthalten alle nötigen Materialien. Dies fängt an bei den besagten Kaminbestandteilen und geht hin bis zur Kachelware oder Natursteinen. Es gibt eigentlich nichts, was nicht mehr geliefert werden kann. Die Bauanleitungen können genau auf einen Wunschkamin abgestimmt werden. Eine individuelle Anlage kann genau vorelementiert entwickelt werden.

Vorteile der Kamin-Bausätze

Der größte Vorteil dieser Bausätze liegt natürlich auf der Hand, denn es kann genau ein solches Modell zusammengestellt werden, dass exakt den eigenen Wünschen und Vorstellungen entspricht. Ebenso kann die Montage letztlich komplett selbst erfolgen. Somit wird es zu primären Aufgabe, dass Feuer in das Wohnambiente selbst integriert wird. Zu dieser individuellen Bauweise können auch Schornsteine gehören. Es gibt reichlich Unternehmen, die einem hier zur Seite stehen und Termine auch noch in den Abendstunden wahrnehmen können. Wichtig beim Einsatz der Bausätze sind immer auch die entsprechenden Gegebenheiten vor Ort. Kaminöfen und auch Heizkamine sind sehr gut dazu geeignet, um selbst gebaut zu werden. Der Anwender bekommt immer auch eine passende Anleitung mitgeliefert. Es wird darin Schritt für Schritt erklärt, wie der Kamin letztlich aufgebaut werden muss. Schon im Vorfeld dazu hat er sich für entsprechende Materialien entscheiden können, die ihm am besten gefallen. Darüber hinaus geht es im Vorfeld auch um die entsprechenden Formen bei einem Kamin. Der eigentliche Sinn und Zweck soll ja auch beim Einsatz von einem Bausatz sein, dass sich der Anwender mit seinen Kamin wohl fühlen wird und davor vielleicht die eine oder andere romantische Stunde verleben wird.

Speicher-Öfen

Was ist ein Speicher-Ofen?

 

Ein Speicherofen ist ein sehr interessantes Ofen-Modell, über das sich Wärme an die Umgebung abgeben lässt. Es handelt sich dabei um eine so genannte Feuerstätte, die aus Naturstein oder Keramik gefertigt werden kann. Beim Abbrand von Holz werden Energie oder Wärme frei und diese lassen sich dann von einem keramischen Speicherkern aufnehmen. Der keramische Speicherkern hat zugleich auch eine Funktion als so genannter Wärmetauscher. Nach dem Abbrand des Holzes wird die gespeicherte Energie ganz dosiert an die Umgebung abgegeben. Es handelt sich dabei um Strahlungswärme.

Ein echter Ofen dieser Art wird nach strengen Normen geprüft. Es handelt sich dabei um eine Norm für so genannte Dauerbrandöfen. Bei vielen Öfen dieser Art handelt es sich nicht um einen wirklichen Speicherofen, sondern vielmehr um einen Kaminofen, der einen Speicher integriert hat. Dies ist ein Widerspruch im Vergleich zum Ofen, in dem gespeichert wird. Ein Dauerbrandofen ist rein von der Definition her kein Ofen dieser Art. Ein Tonwerk Ofen dieser Art lässt sich mit einer ganzen Ladung Holz befeuert und kann so sämtliche Stärken ausspielen. Somit wird dem Besitzer andauerndes Nachlegen erspart.

Der Aufbau von einem Speicherofen

Der Aufbau von Öfen dieser Art ist natürlich auch sehr interessant. Das Herzstück ist immer gegeben durch den keramische Speicherkern. Dieser besteht aus feuerfestem Stein, der Wärme in hohem Maße leiten kann. Wenn das Holz abbrennt, kann mehr als 60 % der freiwerdenden Energie aufgenommen werden. Diese wird gespeichert und später dann als die bereits erwähnte Strahlungswärme an die Umgebung abgegeben. Dies erfolgt natürlich alles in sehr dosiertem Maße, so dass ein Raum lange beheizt werden kann. Die direkte Abgabe von Wärme durch solch einen Ofen wird auf ein sehr angenehmes Maß reduziert. So wird dann letztlich auch verhindert, dass sich eine Raum zu schnell überhitzt. Es ist die Strahlungswärme, die dafür sorgt, dass eine Wohlfühltemperatur über viele Stunden hinweg gehalten werden kann. Die niedrige Temperaturen der Oberfläche sorgt zudem dafür, dass nur wenig Staub aufgewirbelt wird. Diese Art von Ofen wäre daher auch für Allergiker sehr zu empfehlen.

Das Holz, das sich in der keramischen Brennkammer befindet, verbrennt von oben nach unten. Es gibt zugleich auch eine Nachbrennzone, die integriert ist und darin kommt es zum Verbrennen aller brennbaren Gase. Ausgestoßene Rauchgase können so auf ein Minimum reduziert werden. Nachdem Verbrennungsluft von außen zugeführt wird, ist ein optimaler Abbrand möglich.

Dauerbrand-Öfen

Was versteht man unter Dauerbrand-Öfen?

 

Es gibt viele Menschen, denen nicht klar ist, was unter Öfen dieser Art zu verstehen ist. Die Öfen lassen sich neben Scheitholz oder Holzbriketts auch mit Braunkohle und Steinkohle befeuern. Bei der Steinkohle ist zu beachten das diese mit einer sehr hohen Temperatur brennt. Wenn eine derartige Befeuerung zu lange stattfindet, kann dies einen Kaminofen beschädigen. Die Dauerbrand-Öfen sind jedoch genau darauf ausgerichtet und nehmen keinen Schaden dabei. Aber es wird im privaten Gebrauch ohnehin nicht viele Menschen geben, die wirklich Koks oder Steinkohle verbrennen möchten. Es gibt in Skandinavien und auch aus Deutschland sehr viele Markenhersteller von Öfen dieser Art. Die Öfen können einigen Fällen auch rund um die Uhr arbeiten. Wenn ein Ofen auch über Nacht noch Wärme abgeben soll, so kann dieser ohne Probleme mit Braunkohlebriketts betrieben werden. Eine noch bessere Alternative dazu wären so genannte Rindenbriketts, die aus Baumrinde hergestellt werden. Diese sind vor allem dann zu empfehlen, wenn die Glut über Nacht erhalten werden soll.

Allgemeine Infos zum Heizen mit Dauerbrand-Öfen

Geht es um kurzfristiges wohlfühlen, so wurde schon sehr früh auf einen Ofen gesetzt. Bei vielen Öfen heute ist es leider so, dass diese als Dauerbrandofen verwendet werden. Dies passiert in der Regel dann, wenn Heizkosten eingespart werden sollen. Es gibt jedoch Anforderungen an eine Brandstelle und den Schornstein, die dann aber leider vernachlässigt werden. Die Abgase können in den Wohnraum eintreten und die Gesundheit der Bewohner gefährden. Es gibt den Dauerbrandofen schon sehr günstig im Baumarkt und er ist genau darauf ausgelegt, dass er über einen langen Zeitraum hinweg Wärme abgibt, ohne dass Brennmaterial nachgelegt werden muss. Es kann ein sicherer Brand rund um die Uhr gewährleistet werden.

Das Scheitholz lässt sich doch eine Tür direkt in den Brennraum einführen. Es bleibt natürlich immer Asche zurück, die sich einfach über einen zugehörigen Aschekasten entsorgen lässt. Die Luftmenge, die zugeführt wird, wird mithilfe von Klappen und Schiebern geregelt. Die Brennkammer bei einem Ofen dieser Art ist ganz bewusst so gehalten, dass sie so befüllt werden kann, dass die Ladung für eine ganze Nacht ausreichend ist. Es gibt jedoch auch hier Öfen, die automatisch befüllt werden. Diese sind dann natürlich auch teurer da mehr Aufwand für eine Installation notwendig ist. Es lassen sich dann natürlich auch Holz Pellets einsetzen.

Bei einer längeren Abwesenheit sollte der Ofen ausglühen und stattdessen auf eine Zentralheizung zurückgegriffen werden. Ein unbeaufsichtigter Betrieb von einem Ofen ist eben immer doch noch gefährlich. Die Heizleistung kann zugleich auch über einen Thermostat geregelt werden. Bevor die Entscheidung für einen Dauerbrandofen fällt, sollte auf alle Fälle der Schornsteinfeger befragt werden. Es ist wichtig, ob der Schornstein für einen Ofen dieser Art ausreichend ist. Wichtig ist dabei der Querschnitt, um entsprechend Abgase abführen zu können. Für einen Altbau ist zu empfehlen, dass Anschlüsse überprüft werden. Der Brandschutz muss auf alle Fälle immer gewährleistet werden können.

Kachelöfen

Was ist ein Kachelofen?

Kachelöfen – die Klassiker

Es gibt verschiedene Arten von Kaminöfen und eine davon sind die so genannten Kachel-Öfen. Diese Art von Öfen gibt es schon über viele Jahrhunderte hinweg. Sie sind nach wie vor sehr beliebt und immer noch bewährt als wertvolle Wärmequelle. Früher waren die Türen an den Öfen sehr klein, was sich bis heute deutlich geändert hat. Heute gibt es einige neue Modelle, die über eine große Scheibe verfügen. Durch diese ist eine freie Sicht auf lodernde Flammen gewährleistet.

Verschiedene Ausführungen, Farben und Verkleidungen

Wenn von Kachelöfen die Rede ist denken viele Menschen an frühe Zeiten ihrer Kindheit zurück. Die Geräte stehen oft für altmodische Traditionen und eher weniger für eine moderne Wohnungseinrichtung. Ein moderner Ofen dieser Art allerdings kann durch sein Aussehen mit viel Stil bestechen. Es gibt mittlerweile sehr viele Ausführungen mit verschiedenen Verkleidungen aus unterschiedlichen Materialien. Es dürfte wohl jeder einen Ofen finden, der zur eigenen Einrichtung passt.

Dabei gibt es auch einige der Öfen, die noch nach traditionellem Design gefertigt wurden. Die Speichermasse ist bei diesen Modellen größer und ansonsten weisen sie keine Nachteile hinsichtlich der Qualität oder Wärmeleistung im Vergleich mit neuen Modellen auf. Es spielt keine Rolle, für welches Modell Sie sich entscheiden, denn die Farbe, Form und auch Größe lassen sich nach dem eigenen Geschmack anpassen.

Wer über ausreichend Fachwissen und Material verfügt, kann sich seinen Kachelofen auch selbst bauen. Kombiniert mit einem Herd ist der Ofen noch sinnvoller und mitunter lässt sich dann sogar eine Sitzbank mit integrieren. So lassen sich romantische Stunden zu zweit mit einem Glas Wein verbringen.

Für die Verkleidung werden Kacheln verwendet und heute sind dazu Materialien wie Speckstein, Sandstein oder Granit sehr beliebt. Somit kann eine längere Speicherung der Wärme fast schon garantiert werden. Verputzte Fläche sind eine tolle Alternative. Die Wärme kann bis zu 24 Stunden gespeichert werden. Es kann so sehr effektiv geheizt werden. Der Ofen strahlt eine sehr angenehme Wärme ab, die nicht mit der einer Heizung verglichen werden kann.

Brennstoffe für Kachelöfen

Als Brennstoff für Kachel-Öfen dienen in der Regel Kaminholz und auch Briketts. Als Anzünder eignen sich Kohleanzünder oder eine Zeitung, die entsprechend im Feuerraum platziert werden. Kleinere Holzstücke lassen sich ebenfalls sehr gut nutzen. Die Drosselklappe sollte zum Anheizen immer komplett geöffnet sein. Erst wenn das Holz sehr gut brennt, können Briketts und größere Scheite nachgelegt werden. Wenn die Abbrandphase erst einmal abgeschlossen ist, so kann die Drosselklappe auch zum Teil oder komplett geschlossen werden.

Öfen dieser Art verfügen über eine sehr lange Lebensdauer und sind zugleich sehr wertbeständig. Es kann energiebewusst geheizt werden und die Brennstoffe, die zum Einsatz kommen, sind unvergänglich. Der Ofen muss auch auf keinen Fall alle paar Jahre schon repariert werden. Die Investition ist also auf alle Fälle kostengünstig. Vor allem aber lässt sich ein Ofen dieser Art sehr vielfältig in einer Wohnung einsetzen.

Kamineinsätze

Was ist ein Kamineinsatz?
Wenn auf einen Kamin-Einsatz gesetzt wird, so lassen sich die Heizkosten von Kaminen und Kachelöfen auf ein Minimum reduzieren. Dieser Einsatz stellt in gewisser Art und Weise das Herzstück von einem Kachelofen dar, wenn dieser mit Hilfe von Scheitholz oder Briketts betrieben wird. Bei einigen Einsätzen ist mitunter auch ein Betrieb mit Öl möglich. Die Verbraucher wissen auch Öfen, die mit Holz betrieben werden können, sehr zu schätzen.

Vorteile beim Kamineinsatz

Ein Beispiel für einen Kamineinsatz sind Kaminkassetten. Damit besteht die Möglichkeit, dass ein offener Kamin wirtschaftlicher betrieben werden kann. Darüber hinaus entstehen beim Betrieb auch nicht mehr so viele Emissionen, die schädlich für die Umwelt sind. Die Kaminkassette muss dabei als Einsatz angesehen werden, der passgenau ist und in der Regel auch extra für ein bestimmtes Ofenmodell angefertigt wird.

Dieser Einsatz wird gerne mit einer Glastüre kombiniert. Primär erfolgt die Produktion für offene Öfen und es ist zugleich ein nachträglicher Einbau möglich. Es kommt immer auf eine möglichst genaue Abstimmung in diesem Bereich an. Bei der gleichen Abgabe von Wärme werden dann auch bis zu zwei Drittel weniger an Holz benötigt. Der Betrieb mit einem Kamin-Einsatz kann also durchaus dabei helfen Kosten einzusparen.

Tipps zum Betrieb eines Kamineinsatzes

Es kann generell empfohlen werden, dass ein offener Kamin nur mit einer derartigen Kassette betrieben wird. Neben der Konstruktion sorgt auch eine optimale Zufuhr an Luft dafür, dass der Wirkungsgrad massiv gesteigert wird. Die Steigerung geht dabei von 20 % auf bis zu mehr als 70 %. Zugleich verhindert der Kamin-Einsatz auch, dass die meiste Wärme einfach durch einen Schornstein nur in die Luft geblasen wird und so dem Verbraucher wenig Nutzen einbringt.

Die Installation von Kassetten dieser Art sollte immer einem Fachbetrieb überlassen werden. Im Vorfeld einer Installation muss das Gespräch mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfeger gesucht werden. Dem ist so, weil der Schornstein unmittelbar nach einer Umrüstung höheren Belastungen ausgesetzt ist. Es sind thermische Mehrbelastungen, denen ein Schornstein standhalten muss.

Pellet-Öfen

Was ist ein Pellet-Ofen?

Pellet-Öfen: Heizen mit Holzschnipseln

Die Pellet-Öfen stellen eine sehr gute Alternative dar, wenn es um das Beheizen von einzelnen Räumen geht. Es gibt auf dem Markt schon lange sehr viele verschiedene Modelle. Dabei besteht die Wahl zwischen verschiedenen Farben, Verkleidungen, Anforderungen und natürlich dem Design. Das lässt sich ohne Probleme ein Heizsystem zusammenstellen, mit dem bedienungsfreundlich geheizt werden kann.

Der Pelletofen kann daher auch sehr gut als Ergänzung zu einer Zentralheizung in einem Raum eingesetzt werden. Dieses ist oftmals im Wohnzimmer sehr beliebt. So kann dort eine besonders angenehme Atmosphäre geschaffen werden und alle Anwesenden können von der Wärmestrahlung des Pelletofens profitieren. Der Ofen ist nicht nur nett anzusehen, sondern kann zugleich auch noch eine ganz andere Wärme erzeugen, als dies beim normalen Heizkörper der Fall ist.

Funktionsweise und Modelle der Pellet-Öfen

Unter anderem gibt es den einfachen Pelletofen, der nur aus einem Vorratsbehälter und dem Brennraum besteht. Die Pellets müssen mit diesem Modell mit der Hand aufgefüllt werden und je nachdem wie stark der Ofen genutzt wird reichen diese dann für einen bis hin zu vier Tagen. Zum Befüllen kann der Ofen durchaus weiter brennen. Eine Förderschnecke hilft dabei, dass die Pellets in den Brennraum gelangen können. Dieser Vorgang geschieht vollkommen automatisch. Was die Heizleistung anbelangt, so wird diese manuell eingestellt und lässt sich über einen Thermostat kontrollieren.

Ein halbautomatischer Pelletofen hat einen größeren Behälter zu bieten, in dem die Pellets aufbewahrt werden. Dieser Behälter befindet sich unmittelbar neben dem Ofen selbst. Die Pellets darin können dann für etwa zwei bis hin zu vier Wochen ausreichen. Zudem würde es noch den vollautomatischen Pelletofen geben, bei dem die Pellets dann direkt mit Hilfe von Saugeinrichtungen oder mit Förderschnecken unmittelbar aus dem Lagerraum in den Ofen gebracht werden können. Mit einem solchen Modell könnte der Bedarf an Pellets bis hin zu einem halben Jahr abgedeckt werden. Je nach Gebrauch können diese auch sein ganzes Jahr reichen. Ein alter Ölspeicher würde sich ebenfalls als Lagerraum nutzen lassen.

Wenn die Pellets sich erst einmal in der Brennraum befinden, fallen sie sogleich in die Brennschale und das zünden erfolgt automatisch. Die Luft zur Verbrennung lässt sich über Abzugsgebläse regeln und die Abgase kommen automatisch zum Schornstein.

Preise und Vorteile der Pellet-Öfen

Der Pelletofen hat verschiedene Vorteile und einer davon liegt in der einfachen Bedienung. Es gibt verschiedene Einstellungen, über die sich ein individuelles Klima im Raum erschaffen lässt. Pellets sind zudem günstiger als fossile Brennstoffe. Die Pellets sind schonend für die Umwelt und verbrennen verlangsamt. Auf der anderen Seite verbrennen sie zudem fast komplett und es bleibt lediglich ein kleiner Rest von Asche übrig. Der Pelletofen lässt sich so einstellen, dass nur zu einer bestimmten Zeit geheizt wird und die Einstellungen lassen sich je nach Modell für einen ganzen Monat abspeichern.

Die Preise bei der Anschaffung sind je nach Modell sehr unterschiedlich. Es gibt Pellet-Öfen schon ab 700 €. Wer sich für ein vollautomatisches Modell entscheidet, sollte jedoch mit Preisen von etwa 3500 € rechnen. Das halbautomatische Modell würde es für etwa 2000 € geben. Je nachdem, über welche Ausstattung oder welches Zubehör ein Ofen verfügen soll, wirkt sich dies natürlich positiv oder negativ auf den Gesamtpreis aus.

Wasserführende Kamine

Was sind Wasserführende Kamine?
Wasserführende Kamine sind Kaminöfen, die auf der einen Seite das Brauchwasser erwärmen und auf der anderen Seite geben sie auch noch Wärme an die Umgebung ab. Dieser Umstand kann nur dadurch erreicht werden, weil etwa 70 % der Heizleistung von einem Kaminofen diesen Typs an Wasser abgegeben werden und nur 30 % wird für die Erwärmung der Räume aufgewendet. Insgesamt liegt die Heizleistung von diesen Modellen zwischen 5 und 20 kW. Die meisten Modelle dieser Art lassen sich auch mit Pellets beheizen. Es ergeben sich dadurch Vorteile hinsichtlich der Umwelt und zugleich werden natürlich auch noch die Heizkosten gesenkt.

Die verschiedenen Bauarten

Was wasserführende Kamine anbelangt, so müssen auch die verschiedenen Bauarten näher unter die Lupe genommen werden. Es haben sich inzwischen zwei Arten von diesen Kaminen auf dem Markt etablieren können. Eine davon wird mithilfe von doppelwandigem Stahl hergestellt. Diese sind dementsprechend wesentlich schwerer und größer. Dies hat auch zur Folge, dass eine höhere Heizleistung daraus resultiert. Zugleich gibt es dann noch die Kaminöfen, bei denen ein Wasserbehälter aufgesetzt ist. Die Bauweise bei diesen Öfen ist kompakter und leichter. Die Folge dabei ist, dass die Heizleistung geringer ist.

Anschlüsse und das Heizen mit Pellets

Wasserführende Kamine besitzen verschiedene Anschlüsse. Unter anderem lässt sich bei diesen Kaminen mithilfe von Pellets heizen. Der Anschluss ist unmittelbar mithilfe von einem Heizungsrücklauf an ein zentrales Heizsystem möglich. Wasser, das bereits im Heizungsrücklauf abgekühlt ist, kann dabei unmittelbar in einen Kaminofen abgeführt werden. Dort kommt es dann zur Erwärmung von diesem Wasser.

Je nach Bauart des Kamins kann das Wasser auf zwei verschiedene Arten erwärmt werden. Bei den Modellen mit der doppelten Stahlverkleidung ist es so, dass das Wasser direkt in die Doppelwand beim Kamin eingelassen wird und das erwärmen passiert dann mithilfe der Hitze, die aus der Brennkammer kommt. Bei den Geräten, die einen Wasserbehälter aufgesetzt haben, ist es so, dass kaltes Heizungswasser im Wassertank erhitzt wird. Erst wenn das Wasser eine bestimmte Temperatur aufweist, kann es letztlich hin zum Heizungssystem abgegeben werden. Die Verteilung wird dabei mithilfe von einem Wärmetauscher reguliert.

Wenn ein Kamin dieser Art höhere Heizleistung erbringt, ist der Einsatz von einem Pufferspeicher nötig. Es kommt nicht selten vor, dass mehr Leistung erbracht wird, als von der eingebauten Heizung überhaupt aufgenommen werden kann. Es ist deshalb auch keine Seltenheit mehr, das wasserführende Kamine Flächen mit bis zu 200 m² beheizen.

Eine Kombination von einem Ofen dieser Art und einer Pelletheizung hat einige Vorteile zu bieten. Pellets sind vor allem aufgrund ihrer Wirkung auf die Umwelt sehr beliebt. Sie sind eigentlich immer trocken und somit lassen sich schädliche Abgase reduzieren, die dann entstehen, wenn nasses Holz verbrannt wird. Eine Beschickung ist ebenfalls automatisch möglich und die die Pellets werden dann direkt zur Brennkammer befördert. Das Beschicken auf manuellem Wege ist dann nicht mehr nötig.

Materialkunde

Design

Welche Brennstoffe gibt es?

Lexikon – Kaminofen von A-Z

A

Abnahmebescheinigung
Immer dann, wenn eine Feuerstätte aufgestellt wird, gibt es dazu kommunale Vorschriften. Bei Feuerstätten handelt es um Kamine, Öfen oder zentrale Heizungen. Bevor diese Stätten in Betrieb gehen können, muss der Bezirksschornsteinmeister dazu eine Abnahmebescheinigung ausstellen. Dies macht er ohne Probleme, wenn sämtliche Vorschriften entsprechend umgesetzt sind.
Abgasmassenstrom
Beim Abgasmassenstrom handelt es sich um die vergaste Brennstoffmenge und die Luft, die dann zusammen über den Schornstein in den Himmel abgeleitet werden. Es kommt dabei auch auf die verwendeten Brennstoffe an, wie sich dieser Strom genau zusammensetzt und wie lange es dauert, bis er abgeleitet werden kann.
Abgastemperatur
Die Abgastemperatur wird im Kaminofen gemessen. Es handelt sich um die Temperatur der Rauchabgase und gemessen wird diese unmittelbar im Rauchrohr. Die Temperatur ist darüber hinaus über DIN Normen geregelt. Für die Prüfung gibt es eine eigene Prüfstelle.
Abbrand
Die Verwandlung von Holz hin zur Asche wird als so genannter Abbrand bezeichnet. Es kommt auch die Menge und die Art des Holzes an, wie lange dieser Vorgang letztlich dauern wird. Der Vorgang des Verbrennens passiert über drei Phasen: Die Verbrennung wird gezündet, der Austritt mit der Verbrennung von brennbaren Gasen und letztlich das Verglühen von Kohlenstoff. Die Brenntemperatur und die Verbrennungsluft können hier auch großen Einfluss nehmen.
Abgas
Der Abfall einer Verbrennung wird als Abgas bezeichnet. Es handelt sich dabei in der Regel um Kohlenmonoxyd, Wasserdampf, Stickoxyd und Kohlendioxyd. Die Mengen der Stoffe, die maximal als Abgas anfallen dürfen, sind über eine entsprechende DIN Verordnung festgelegt. Bei hochwertigen Öfen werden diese Werte sogar stark unterschritten.
Aschekasten
Letztlich bleibt nach einer Verwendung die Asche übrig. Dessen Menge hängt ab vom verwendeten Brenngut, der Verbrennung und Qualität eines Ofens. Mit Holzasche könnte auch sehr gut ein Garten gedüngt werden. Ein moderner Ofen ist in der Regel mit einem Aschekasten ausgestattet. Meistens ist die anfallende Menge an Asche so gering, dass der Aschekasten wenn überhaupt nur wöchentlich entleert werden muss.
Anzündphase
In der Phase des Anzündens in einem Kaminofen muss die Brennkammer einen Spalt geöffnet bleiben. In der Anzündphase muss das Brennmaterial mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden, so dass dieses leicht entzündet werden kann. Bis zum Schließen der Tür sollten etwa 15-20 Minuten vergehen.
Automatik
Auch beim Kaminofen gibt es eine Automatik. Die Luftzufuhr von Verbrennungsluft wird in Abhängigkeit zur Konvektionswärme geregelt. Dabei kommen ein Temperaturregler und ein so genanntes Kapillarröhrchen zum Einsatz. Eine passende Wärmeleistung muss einmal eingestellt werden und diese wird dann automatisiert beibehalten während dem Abbrand.

E-F

EN
EN bezeichnet verschiedene Normen für Kaminöfen. Unter anderem gibt es EN 13240. Von Seiten der Europäischen Norm wird eine deutliche Kennzeichnung der Öfen gefordert. Die Norm EN 13229 ist etwa für Heiz- und Kamineinsätze gedacht. Über die Norm EN 12815 werden Öfen reguliert, mit denen auch gekocht werden kann.
Feinstaub
Beim Verbrennen von Kohle kommt es zur Entstehung von Partikeln und Ascheteilen. Diese Teile sind auch bekannt als Feinstaub. Bei einer optimalen Verbrennung kann die Bildung von diesem Anteil sehr gering gehalten werden. Bei neueren Öfen gibt es so genannte DIN Normen, die genau festlegen, wie hoch der Anteil an Feinstaub sein darf, der ausgestoßen wird.
Funkenschutz
Wenn der Kamin zum Heizen offen ist oder die Tür offen steht, so sollte mit einem Funkenschutz gearbeitet werden. Je nach Bauart ist dies auch nicht bei jedem Ofen erlaubt. Ein Funkenschutz wird vor Funken, die nach außen treten, schützen. Beim Verbrennen von Fichte oder Kiefer fliegen die Funken besonders gerne und es kommt zur Bildung von Brandflecken. Ein Schutz aus Metall oder Glas kann vorbeugend im Fachhandel erworben werden.
Fullform
Wenn von Fullform gesprochen wird, so geht es um die verschiedenen Ausführungen der Knierohre. Es kommt auf die Konstruktion an, in wie weit der Strom von Abgas gehindert wird. Bauteile mit einer Neigung von 90 Grad etwa sind sehr gut als Fullform geeignet. Die Gase können in dieser Bauform am besten abziehen.
Fensterkontaktschalter
Eine Küchendunstabluftablage und ein Kachelofen schließen sich in einem direkten Raumverbund gegenseitig aus. Dies liegt daran, weil sehr viel Raumluft nach außen geblasen wird. Zum Ausgleichen der Luftströme kann ein Fensterkontaktschalter eingesetzt werden, der mit der Abluftanlage zusammen betrieben wird. Diese lässt sich dann nur mit offenen Fenstern betreiben. Der Handelt vertreibt zu diesem Zweck fertige Schalter, die auch einfach selbst montiert werden können.
Feuerraumauskleidung
In einem Kaminofen ist unter anderem die Auskleidung des Feuerraumes sehr wichtig. Die Feuerraumauskleidung muss aus hochhitzebeständigem Material bestehen. Als Material kann auch Aluminiumeisenmagnesiumsilicat verwendet werden, dass sich zugleich auch einfach schneiden und kleben lässt. Die Stabilität ist in diesem Bereich nicht minder wichtig. Das Material muss Wärme abweisen können und somit erhöht sich die Temperatur während dem Vorgang der Verbrennung.

M-N

Muffe
Die Muffe am Kaminofen ist die Wandhülse, die in einen Schornstein münden wird. Diese darf nicht wackeln und wird zu diesem Zwecke auch fest in den Schornstein eingemörtelt. Zu empfehlen ist eine Muffe mit einer Doppelwand. So kann sichergestellt werden, dass das Abgasrohr in der Hülle sehr eng gehalten wird.
Münchener Norm
Mit der Münchner Norm sind die Immissionen und der Feinstaub geregelt, die in und um München ausgestoßen werden dürfen. Es gibt in den jeweiligen Städten unterschiedliche Normen, die auch an die jeweilige Belastung angepasst werden können. Mit der Münchner Norm etwa wird angegeben, wie viel Feinstaub von einem Kaminofen in München ausgestoßen werden darf.
Nachheizregister
Ein Nachheizregister wird bei Kachelöfen verwendet. Die Temperaturen von Abgasen bei einem solchen Ofen sind sehr hoch. Ein Nachheizregister dient dazu, dass die Verbrennungsgase zwischen einem Heizeinsatz und einem Schornstein gekühlt werden können. Zudem stellt das Nachheizregister eine weitere Heizfläche dar.
Nachverbrennung
Bei brennbaren Gasen ist es so, dass diese erst zünden, wenn die benötigte Verbrennungstemperatur erreicht wurde. Wenn Holz verbrannt wird, entstehen viele Gase und die Temperatur im Brennraum muss hoch sein. Zu diesem Zweck muss auch viel Sauerstoff vorhanden sein. Auch eine Nachverbrennung hilft bei der restlosen Verbrennung. Die Hersteller von Kaminen tüfteln noch immer nach noch besseren Lösungen.
Nennwärmeleistung
Über die Nennwärmeleistung wird die Wärmemenge von einem Ofen angegeben, die letztlich auch nutzbar ist. Es ist die Menge, die pro Zeiteinheit während dem Dauerbetrieb erzeugt wird. Dieser Wert muss über ein Typenschild am Ofen angegeben werden. Sauber verbrennen muss der Ofen aber auch bei nur halber Leistung. Die erforderlichen Normen für Abgase müssen dabei ebenso erfüllt werden.

T-V

Tertiärluft
Neben der primären und der sekundären Luft gibt es auch noch die Tertiärluft. Der Kaminofen arbeitet eben mit verschiedenen Typen von Luft, die zugeführt werden. Die Tertiärluft dient der Unterstützung für eine optimale Verbrennung. Dies ist vor allem bei Braunkohlebriketts und ähnlichen Brennstoffen sehr wichtig.
Verkleidung
Wer einen Höhepunkt in seinem Wohnzimmer setzen möchte, der verpasst seinem Kamin eine schöne Verkleidung. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die Verkleidung kann mit keramischen Fließen genauso gelöst werden, wie auch mit Naturstein. Imitationen von Natursteinen können auch genutzt werden und sind günstiger, was die Anschaffung anbelangt. Letztlich würde sich auch noch der Kunststein für eine kreative Verkleidung anbieten.
Verbrennungsluft
Die Verbrennungsluft ist die Art von Luft, die gerade vorherrschend ist, wenn die Brennstoffe im Kaminofen befeuert werden. Es gibt auch ein Verfahren, wie sich das Volumen dieses Luftstroms berechnen lässt. Das Verfahren wird primär auf die Angaben der DIN 18895 Norm gestützt. Rein rechtlich entspricht der Weg der Berechnung sämtlichen Anforderungen laut TR OL.

B

Bauart/Bauart A1
Wenn ein Ofen nach Bauart A1 gebaut ist, so kann dieser unmittelbar an einen Schornstein angeschlossen werden. An diesen können auch schon andere Öfen angeschlossen sein. Wenn von Bauart A1 gesprochen wird, setzt dies voraus, dass die Feuerraumtür immer zu ist. Zum Befüllen darf diese natürlich geöffnet werden. Die Tür sollte immer automatisch schließen. Dies lässt sich über Scharniere oder Zugfedern lösen.
Brennwerttechnik
Wer einen Öl- oder Gasofen einsetzt, weiß dass diese gute Wärme erzeugen. Eine Rückgewinnung von Wärme ist nur dann möglich, wenn Brennwerttechnik eingesetzt wird. Bei der Wärmerückgewinnung wird ein verbesserter Wirkungsgrad genutzt. Heiße Gase werden stark gekühlt und ein Wärmetauscher sorgt für die Nutzung der Gase. Ein Abgassystem wird zu diesem Zweck ebenfalls benötigt.
Brennwert
Bevor ein Kaminofen aufgestellt wird, sollte zunächst der Schornsteinfeger gefragt werden, welcher Brennwert denn am Standort zulässig ist. Es handelt sich beim Brennwert um die Energie, die auf die Menge an Brennstoff bezogen wird. Zudem müssen die Abgase auf 25 Grad Celsius runtergekühlt werden. Ein erlaubter Brennwert muss zwingend eingehalten werden.
Brennstoffe
Ein Brennstoff ist das Material, das im Kaminofen verbrannt wird. Beim Kaminofen ist das in der Regel Holz, das trocken sein muss. Es eignen sich etwa Buche, Birke, Eiche und die Erle. Beim Nadelholz kann es zu Funkenflug kommen und das Holz brennt schneller ab. Zusätzlich können so genannte Briketts als Brennstoffe eingesetzt werden. Wer mit Pellets heizen möchte, muss sich dazu einen speziellen Ofen kaufen. Das Verbrennen von Plastik sollte unterlassen werden.
Brennkammer
Jeder Kaminofen wird wohl über eine Brennkammer verfügen. Ist diese nicht vorhanden, so können keine Brennstoffe abgebrannt werden. Das Verbrennen von Brenngut aller Art findet eben in der Brennkammer statt und darüber hinaus entsteht dort auch die Wärme. In Zusammenhang mit der Brennkammer wird nicht selten auch vom Herz eines Kamins gesprochen.
Bodenplatte
Wenn ein Kaminofen auf brennbarem Untergrund, wie etwa Parkett oder Teppichboden, aufgestellt wird, so sollte mit einer Bodenplatte gearbeitet werden. Diese reduziert eine mögliche Brandgefahr und sollte größer bemessen werden als der darauf stehende Ofen. Gerne kann ein Schornsteinfeger beraten, aus welchem Material die Bodenplatte bestehen soll. Zur Wahl stehen etwa Metall, Stein oder Sicherheitsglas.
BlmSchV
BlmSchV ist die Abkürzung für Bundesimmissionsschutzverordnung. Diese gilt für die kleinen und mittelgroßen Feuerungsanlagen. Die Betreiber der Feuerstätten waren bezüglich der Meldungen über die BlmSchV zum Teil verunsichert. Die Verordnung dient jedoch rein dazu, dass der zulässige Ausstoß von Schadstoffen reguliert wird. Es dürfen bestimmte Grenzwerte hinsichtlich der Emissionen nicht überschritten werden. Dies gilt für Staub und Kohlenstoffmonoxid.

G-H

Gusseisen
Gusseisen ist lange Zeit bevorzugt behandelt worden als Arbeitsmaterial zur Herstellung von Öfen. Es lassen sich damit Ornamente, komplizierte Formen und auch Rundungen herstellen. Die Bauteile mussten verschraubt werden oder können gesteckt werden. Die Bruchgefahr ist hoch. Heute ist das Gusseisen zum Großteil von eigens gefertigtem Stahl abgelöst worden und wird nur noch bedingt bei der Herstellung von Öfen genutzt.
Heizleistung
Die Heizleistung eines Ofens wird in Kilowatt gemessen und angegeben. Es gibt eine Faustformel, wonach für ein Zimmer, das durchschnittlich gedämmt ist, 1 Kilowatt pro Grundfläche von 10 Quadratmetern benötigt wird. Die gängigen Kamine und Öfen verfügen über eine Leistung von 7 Kilowatt, was dann für eine Fläche von 70 – 100 Quadratmetern ausreichend wäre.
Heizwert
Holz ist die einzige Energiequelle weltweit, die noch nachwächst und außerdem ist der Heizwert sehr gut. Ein Raummeter von luftgetrocknetem Holz, was einem Gewicht von etwa 450 Kilogramm entspricht, hat den gleichen Heizwert zu bieten, wie 220 Liter Heizöl oder 270 Kubikmeter Erdgas. Holz gibt es in Unmengen auf der Erde, die in dieser Form wohl nie ganz aufgebraucht werden können.
Holzbriketts
Eine gute Alternative zum Heizen mit dem Kaminofen sind die Holzbriketts. Die Briketts müssen unter hohem Druck gepresst werden, was bei den Produkten aus dem Baumarkt oftmals nicht der Fall ist. Beim Kauf sollte zwingend auf die Reinheit der Sorte geachtet werden. Wenn eine DIN Prüfung vorhanden ist, so ist das ein gutes Zeichen. Es befinden sich in den Holzbriketts ach keinerlei Schädlinge.
Holzpellets
Holzpellets sind ein Brennstoff, der sehr freundlich für die Umwelt ist. Die Pellets bestehen aus Sägemehl oder Holzspäne, die ohne Zugabe von Bindemitteln gepresst wurden. Im Holz ist Lignin vorhanden, was als Bindemittel fungiert. Die Pellets sind 1-3 Zentimeter lang und haben einen Durchmesser von ca. 7 Millimeter. Sie brennen nur in speziellen Öfen, die auf Pellets ausgelegt sind.
Holzfach
Dabei handelt es sich um ein Fach, das unmittelbar unter dem Brennraum und dann dem Aschekasten gelesen ist. Es lassen sich dort auch einige Holzscheite hineinschlichten, die jedoch nur dekorativ sind. Schutzplatten, die eigens hinterlüftet werden, sorgen für reduzierte Temperaturen im Holzfach. Das Brennholz sollte in einem Korb, gestapelt an einer Wand oder auf andere Art und Weise gestapelt werden.

O-P

Ö-Norm
Die Ö-Norm ist in Österreich weit verbreitet und bestätigt die positive Prüfung von einem Kaminofen. Es wird über die Norm ein Wirkungsgrad vorgeschrieben, die mindestens erreicht werden muss. Auch besagt die Ö-Norm, dass ein Ofen bei der halben Leistung dennoch alles sauber verbrennen muss und zugleich auch die Normen im Bereich Abgas erfüllen muss.
Primärluft
Primärluft ist vor allem dann in hohem Maße erforderlich, wenn Braunkohle- oder Steinkohle verbrannt werden. Diese Art der Luft wird einer Feuerstelle unmittelbar durch einen Feuerrost zugeführt. Beim Verbrennen von Holz ist es so, dass die Zufuhr von primärer Luft schon nach der Phase des Anheizens gestoppt wird.

W-Z

Wirkungsgrad
Es gibt einen Unterschied zwischen den Brennstoffen, die in den Ofen gesteckt werden und der Wärme die daraus resultiert. Genau dieser Unterschied wird als Wirkungsgrad bezeichnet. Dieser sollte einen Wert von 70 Prozent nicht unterschreiten. Auf der anderen Seite sollten aber auch die Abgase nicht zu stark auskühlen. Wenn dies der Fall ist, so gibt es keinen guten Einzug über den Schornstein.
Zug
Mit dem Zug wird die Öffnung im Inneren von einem Schornstein bezeichnet. Auf der anderen Seite wird mit Zug aber auch dessen Wirkung benannt. Der Einzug kann durch verschiedene Temperaturen entstehen, die zwischen der Luft im Ofen und der äußeren Luft entstehen. Die warme Luft steigt auf und im Ofen bildet sich ein Unterdruck, der Zug, welcher dafür verantwortlich ist, dass die frische Luft für die Verbrennung angesaugt wird.
Zeitbrand
Mit Zeitbrand wird eine Art von Kaminofen bezeichnet. Es handelt sich um einen speziellen Kaminofen, bei dem die Betriebsweise unterbrochen wird. Dieser bietet eine Option, um zu heizen und es kann dadurch eine normale Zentralheizung ersetzt werden. Dies ist etwa sehr gut, wenn die Zentralheizung einmal ausfallen sollte.

C-D

CE-Zeichen
Nicht nur bei den Kaminöfen gibt es das CE-Zeichen. Es handelt sich um ein Zeichen, über das zum Ausdruck gebracht wird, dass es für ein Produkt übereinstimmende Richtlinien in der gesamten EU gibt. Sind diese Richtlinien für Produkte gegeben, so muss das entsprechend gekennzeichnet werden. Wenn ein CE-Zeichen vorhanden ist, so werden die entsprechenden Richtlinien eingehalten. Wenn der Hersteller das Zeichen nicht anbringt, so kann dies auch von neutraler Stelle übernommen werden.
CO2-Emission
Mit CO2-Emission wird der Wert bezeichnet, der angibt, wie viel Kohlenmonoxid von einem Kaminofen ausgestoßen wird. Eine Angabe dieses Wertes muss auf der einen Seite in Prozent und auf der anderen Seite in Gramm pro Kubikmeter erfolgen. Die Menge an Kohlenmonoxid, die beim Verbrennen von Holz ausgestoßen wird, entspricht exakt der Menge, die ein Baum in seiner Wachstumsphase aufnehmen konnte. Das Heizen mit Holz ist somit umweltfreundlich, weil Holz als CO2 neutral angesehen wird.
Drosselklappe
Bei der Drosselklappe handelt es sich um den Absperrschieber, der sich i Rohr des Ofens befindet. Dieser trägt zur Reduzierung des Einzugs über den Schornstein bei. Wenn die Drosselklappe geschlossen ist, so reduziert das den Abzug von Abgaswärme. Dies gilt dann, wenn sich im Brennraum volle Glut befindet. Oftmals wird das Rückstellen des Reglers auf eine normale Position vergessen, was dann zu Problemen führen kann.
Dauerbrand
Wenn ein Kaminofen auf Dauerbrand ausgelegt ist, so kann dieser über mehrere Stunden hinweg befeuert werden. Eine Feuerstätte muss für Dauerbrand auf der einen Seite ausgerüstet sein und auf der anderen Seite geprüft werden. Wenn eine Gussfeuerraummulde vorhanden ist, so kann zudem auch Steinkohle verbrannt werden. Der Betrieb ist aufrecht und es muss erst nach einigen Stunden neuer Brennstoff eingelegt werden.
Dauerbetrieb
Wenn ein Kaminofen sich für Dauerbetrieb eignet, so schließt das eine Funktion mit Dauerbrand aus. Ein Kamin kann mit Dauerbetreib brennen, wobei es nicht die einzige Heizung sein darf. Zulässig ist in vielen Fällen sogar auch das Verfeuern von Briketts aus Braunkohle. Dazu muss immer eine ausreichende Zufuhr von Luft gewährleistet werden können.
DIN Plus
Es gibt für Kaminöfen eine DIN 18891 Verordnung und die DIN Plus Verordnung stellt eine Erweiterung dar. Die Kriterien sind sehr streng und DIN Plus wurde ins Leben gerufen für Öfen, die von besonders guter Qualität sind. Über DIN Plus wird etwa der Emissionsschutz geregelt, wonach nur noch eine bestimmte Feinstaubmenge ausgestoßen werden darf.

I-L

Immissionen
Wenn von Immissionen die Rede ist, so handelt es sich dabei um für den Menschen schädliche Luft. Die Immissionen entstehen als Absonderung, wenn geheizt wird. Schädlich sind die Immissionen vor allem dann, wenn Holz, Staub oder Teer verheizt werden. In gewisser Art und Weise werden Abgase produziert.
Kaminholz
Wer Kaminholz benötigt, sollte sich nach Scheitholz umsehen oder einfach beim Holzfachhändler in der Nähe beraten lassen. Besitzer von Waldstücken verkaufen das Holz in der Regel ebenso. Dieses kann schon geschnitten und getrocknet sein. Das Kaminholz lässt sich in einem Kamin befeuern und je nach Wahl, kann es auch in größeren Stücken bezogen werden, die dann selbst noch zerkleinert werden müssen.
Knierohr
Das Knierohr ist das Roh, das oberhalb des Ofens montiert wird und ein Knie davon geht in eine Wand. Je nach Ofen kann es nötig werden, das noch mit einer Verlängerung oder einem weiteren Knie gearbeitet werden muss. Es sollten dennoch waagerechte Teile soweit möglich vermieden werden, da dadurch der Zug verschlechtert wird. Der Schornsteinfeger kann da besser Auskunft geben.
Konvektion
Warme Luft kann leichter aufsteigen als die kalte Luft und genau diese Eigenschaft wird von der Konvektionswärme ausgenutzt. Kalte Luft wird erwärmt am Heizeinsatz und kann letztlich im Kaminofen aufsteigen, bis sie letztlich an einen Raum abgegeben wird. Es entsteht eine Zirkulation, die zum Erwärmen der Luft im Raum beiträgt.
Korpus
Beim Korpus handelt es sich um einen Stahlkörper, der am Heizeinsatz oder einem Ofen vorgefunden wird. Er besteht aus Stahlblech von einer Dicke von 4-5 Millimeter. Wenn die Innenraumverkleidung aus Guss ist, so spricht dies für eine lange Lebensdauer. Diese kann auch mit einem schammotierten Feuerraum erwirkt werden.

R-S

Regensburger Norm
Wie die Münchner Norm, so gibt es auch eine Regensburger Norm. Diese regelt die Emissionsgrenzen in der Stadt Regensburg. Wer in Regensburg also einen Kaminofen befeuern möchte, der muss sich an die Grenzwerte der Norm halten. Diese betreffen den Ausstoß von Emissionen und Feinstaub, die einen bestimmten Wert nicht überschreiten dürfen.
Raumluftunabhängig
Bei Kaminöfen ist es so, dass diese zum Teil als raumluftunabhängige Geräte ausgeliefert werden können. Für sie gibt es eine Bauartzulassung und es ist der Betrieb mit modernen Lüftungsanlagen möglich. Öfen dieser Art lassen sich nur mit Holz betreiben. Eine so genannte Automatikfunktion ist bei ihnen nicht gegeben.
Raumheizvermögen
Raumheizvermögen ist ein Synonym für die Nennwärmeleistung. Bei einem Kaminofen gilt in etwa, dass mit jedem Kilowatt 15 bis 20 Kubikmeter eines Raumes geheizt werden können. Der Kaminofen sollte daher auch keinesfalls zur groß sein, was das Raumheizvermögen anbelangt. Wenn ein zu großer Offen dauernd gedrosselt werden muss, beschlägt permanent die Scheide und die Abgase können diese leicht verteeren.
Schamotte
Ein Kaminofen muss immer vor der direkten Einwirkung von Flammen beschützt werden. Zugleich aber soll auch die Wärme des Ofens gesichert werden. Genau zu diesem Zweck gibt es dann die so genannten Schamottesteine. Diese setzen sich unter anderem aus Aluminiumoxid zusammen, das sich in der Vergangenheit als besonders feuerfest erwiesen hat.
(Bezirks-) Schornsteinfeger
Der Schornsteinfeger wird oft auch als Kaminkehrer bezeichnet, doch er macht weit mehr als nur den Kamin zu kehren. Es überprüft Schornsteine, Abgasanlagen und weitere Feuerstätten. Es wird ein Auge auf den kompletten Kreislauf geworfen. Je nachdem welche Brennstoffe verwendet werden, kann einen der Schornsteinfeger bis zu sechsmal im Jahr besuchen.
Sekundärluft
Anders als bei der Primärluft wird die Sekundärluft nicht unmittelbar durch den Rost. Die Sekundärluft sorgt aber für ein Verbrennen ohne Emissionen. Dies ist vor allem beim Verbrennen von Holz nötig. Die Zuleitung dieser Art der Luft erfolgt über gesonderte Kanäle, die sich im oberen Teil eines Ofens befinden. Über die Sekundärluft wird zudem eine nachträgliche Verbrennung von Heizgasen möglich.
Scheibenspülung
Wenn mit einer Scheibenspülung gearbeitet wird, so lässt sich dadurch der Rußbelag minimieren. Dabei steht der Belag an den größeren Sichtscheiben im besonderen Fokus. Wie lange diese frei von Ruß bleiben hängt aber nicht alleine von der Scheibenhinterlüftung ab. Der Zug von einem Schornstein und die Feuchtigkeit des Holzes sind ebenso wichtig dabei. Die Scheiben lassen sich mit einem speziell dafür entwickelten Scheibenreiniger putzen.
Schornstein
Ein Schornstein dient der Aufnahme von Abgasen und deren anschließenden Entsorgung nach draußen hin. In den meisten Fällen wird der Schornstein gemauert. Dazu werden am besten isolierte Systemsteine verwendet oder Edelstahlrohre mit einer doppelten Wand. Es gibt auch Vorgaben, was die Mindestlänge oder den Querschnitt anbelangt.
Speckstein
Der Speckstein ist schon vor knapp drei Millionen Jahren entstanden und dies durch die Verbindung von Talk und Magnesit mit anderen Mineralien. Dabei hat hoher Druck geherrscht. Besonders gut sind die Speichereigenschaften der Wärme. Die Färbung des Steins ist grau-grün, so dass der Speckstein sehr gut zu allen Einrichtungen passt und zeitlos ist. Neben Skandinavien wird er auch noch in Brasilien abgebaut.
Strahlungswärme
Neben der Konvektionswärme gibt es noch die Strahlungswärme, die aber nicht die Luft in einem Abstellraum aufheizt. Die Strahlungswärme heizt sämtliche Körper, auf die sie trifft. Auch bei niederen Temperaturen können durch sie gleiche Temperaturen erreicht werden, wie das bei der Konvektionswärme der Fall ist. Der Energieaufwand bei dieser Form der Wärme ist außerdem niedriger.
Stuttgarter Norm
Neben der Regensburger und der Münchner Norm gibt es da auch noch die Stuttgarter Norm. Diese regelt die Obergrenzen der Emissionen im Raum Stuttgart. Stuttgart ist einer erhöhten Belastung durch Feinstaub ausgesetzt, so dass sich über die Norm regeln lässt, welche Werte für einen Kamin hier zulässig sind. Vor allem in Gebieten mit starker Luftverschmutzung ist dies enorm wichtig.
Scheibenform
Es gibt bei einem Kamin verschiedene Möglichkeiten, was denn die Form der Scheibe anbelangt. Dabei geht es um die Scheibe, die sich an der Front des Kamins befindet. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Es gibt gerade und prismatische Scheiben und auch runde und spitze Modelle.

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