Irgendwann ist auch der schönste „Indian Summer“ vorbei und der Herbst verabschiedet sich. Spätestens, wenn die Farbe komplett von den Bäumen gewichen ist und der Baumschnitt ansteht, drehen auch Abgehärtete die Heizung auf. Und bei der hat sich in den letzten Jahren viel getan – gerade beim Design. Die schweren Gussheizkörper der Zentralheizung gehören der Vergangenheit an. Heute sind Heizkörper wesentliche Einrichtungselemente, die sich dem Interieur der Wohnung perfekt anpassen. Welche Bauarten gibt es und wodurch unterscheiden sie sich?

Heizkörper im Altbau unter Fenster

Die Sache mit der Wärme – schön gemütlich soll es sein

In einer heiteren Runde kam das Thema Heizkosten zur Sprache: „Wäre doch praktisch, wenn es eine Wärmestrahlung gäbe, die stets punktgenau wirkt. Das würde ordentlich Geld sparen.“ Ein anderer meinte: „So was gibt es schon, steht in jeder Küche und nennt sich Mikrowelle.“ Na ja, man möchte sich jetzt nicht wirklich vorstellen, in einem Raum zu sitzen, in dem Mikrowellen die menschlichen Moleküle in Reibung versetzen und das Blut zum Kochen bringen. Wesentlich besser ist da schon die Strahlung im Infrarotbereich. Diese wird vom menschlichen Körper als sehr angenehm empfunden – denn mit der Infrarotstrahlung kommt „die Sonne aus der Heizung“. Doch reine Strahlungswärme direkt hinter dem Sofa, würde eher die Polster aufheizen als den Raum. Da ist es sehr von Vorteil, dass es das physikalische Prinzip der Konvektion gibt. Demnach steigt warme Luft auf, kalte sinkt ab. Und genau diese Konvektion ist es auch, die den gesamten Raum schnell erwärmt. Die Luftzirkulation entsteht dadurch, dass die Luft an den Heizelementen des Heizkörpers erwärmt wird, aufsteigt und an der Decke entlangströmt. Dadurch entsteht ein Sog – der Heizkörper „zieht“ kalte Luft von unten nach und erwärmt diese erneut. Je nach Heizkörpertyp kommt es zu unterschiedlichen Anteilen von Strahlungswärme und Konvektionswärme.

Die Heizung ist eine individuelle Angelegenheit

Wie bei jeder Anschaffung will auch die Heizung gut geplant sein. Da stellt sich zunächst einmal die Frage, welche Leistung die Heizkörper erbringen müssen. Damit für jeden Raum die richtige Heizkörpergröße gewählt wird, sollte ein Fachmann den Wärmebedarf messen. Überdimensionierte Heizkörper verursachen nicht nur hohe Heizkosten, sie sind zudem nicht in der Lage, das gewünscht Raumklima zu erzeugen. Ist die richtige Heizleistung ermittelt, stehen in puncto Design heute regelrechte Eyecatcher zur Verfügung. Wer saniert oder neu baut, entschließt sich für Konvektoren, Plattenheizkörper und die sehr stylishen Röhrenheizkörper. Wie der Name schon vermuten lässt, setzen Konvektor Heizkörper auf das Prinzip der Konvektion und sind bestens geeignet für den Einsatz am Boden vor großen Fensterfronten. Die sehr beliebten Plattenheizkörper machen mit ihrer Paneel-Optik in der ganzen Wohnung eine gute Figur – vom Wohnzimmer bis zum Bad.

Plattenheizkörper und Röhrenheizkörper – Top in Design und Funktion

Sowohl Plattenheizkörper als auch Röhrenheizkörper setzen auf die so angenehm empfundene Strahlungswärme. Ausgeklügelte Modelle wie von Markenhersteller Zehnder verfügen über integrierte Lüfter, die rasch und leise die Wärme im Raum verteilen. Design-Heizkörper dieser Baureihe sind gerade auch für Niedertemperaturheizungen (z. B. Wärmepunpen) geeignet. Und nicht nur Allergiker freuen sich über die Tatsache, dass hier die einströmende Luft durch entsprechende Filter gereinigt wird. In einer besonderen Design-Liga spielen Röhrenheizkörper, die besonders im Bad gut zur Geltung kommen. Je nach Badheizkörper sind die Heizröhren klassisch in einer Reihe, mehrreihig, einlagig, doppellagig und dabei symmetrisch, asymmetrisch oder kunstvoll gebogen angeordnet. Sehr praktisch lassen sich dort beispielsweise die Handtücher zum Trocken aufhängen. Röhrenheizkörper bieten eine gute Anpassung an die räumlichen Gegebenheiten und können in größeren Bädern auch als Raumteiler fungieren. Sie sind ohne Verblendungen einfach und schnell zu reinigen, sehr kompakt, leicht und platzsparend. Hochfunktional erweist sich auch der Betrieb – mit Warmwasser- und Elektrobetrieb bzw. reinem Elektrobetrieb. Dank der stylishen Spa Design-Heizkörper reiht sich das Bad heute als funktionelle Wellness-Oase in das stilvolle Ambiente der Wohnung ein. Mit Zehnder Badheizkörpern von Fachhändlern wie BadDepot.de lassen sich energiesparende, hocheffiziente und vor allem designorientierte Heizungslösungen schaffen.

Zehnder Design Heizkörper für das moderne Bad

(Bildrechte: Unsplash @ pixabay, Zehnder Group Deutschland GmbH)