LED-Beleuchtung im Garten spart Stromkosten
Die richtige Beleuchtung schafft im Garten ein schöne Stimmung und lässt vieles sprichwörtlich in einem besseren Licht erstrahlen. Glücklicherweise gibt es mittlerweile Produkte, mit denen man eine schöne Atmosphäre schaffen und trotzdem Energiesparen kann. Dazu zählen neben den klassischen Energiesparlampen auch LED.
Die ersten LED auf dem Markt der Glühlampen waren allerdings nicht wirklich geeignet, um stimmungsvolles Licht zu erzeugen. Das Licht war weiß und kalt. Daher auch die Bezeichnung “kaltweißes” Licht. Inzwischen hat sich der Markt aber auch hier den Bedürfnissen der Konsumenten angenähert und man bekommt LED in unterschiedlichen Farbtemperaturen, Lampenformen und -fassungen. Von eingefärbten Lampengehäusen mal ganz zu schweigen. Damit kann man jetzt fast jeder Situation gerecht werden.
Als wir vor drei Jahren neu gebaut haben, war für uns von vorneherein klar, dass wir möglichst energieeffizient sein möchten. Sofern es unsere Mittel hergeben. Wir haben daher fast überall LED-Spots statt der üblichen Halogen-Spots eingesetzt. Und bis auf unsere Lampen an der “Fernsehwand” auch keine normalen Glühlampen. Letztere hängen an einem Dimmer. Aber LED gibt es mittlerweile auch dimmbar.
Im Garten haben wir entsprechende Beleuchtung an Wegen und Sitzplätzen eingeplant. Natürlich dort, wo man bestimmte Anlagen richtig in Szene setzen möchte. So haben wir z.B. an unserer Feuerstelle eine alte Haselnuß die bei uns Bestandschutz genießt. Diese strahlen wir von unten mit einem PAR38 Außenstrahler an. Daneben haben wir noch zwei Unterwasser-Teichleuchten, die im Filter- und im Schwimmteich für Stimmung sorgen. Und an der Haustür brennt eine Lampe als Orientierungslicht. Die gerade genannten Lampen brennen eigentlich immer sobald es dunkel wird. Mal über eine Zeitschaltuhr oder über Dämmerungsschalter gesteuert. Und dann gibt es natürlich noch die eine oder andere Wegeleuchte, die wir nur anschalten, wenn wir abends draußen sitzen oder Feste feiern – einfach der Atmo wegen ;)
Gerade bei den Lampen, die zwischen 5 und 8 Stunden brennen, hatte ich mich schon gefragt, ob man da nicht auch noch was sparen kann. Wie oben schon erwähnt, taugte bisher nicht jede LED für stimmungsvolle Beleuchtung. Aber der Markt hat sich weiterentwickelt und ich habe jetzt im Pearl.de Onlineshop zugeschlagen und einiges umgerüstet.
Wenn man sich den Stromverbrauch mal ausrechnet (z.B. hier oder hier), dann sieht man schnell, dass da durchaus Einsparpotentiale bestehen. Allein durch den Wechsel des PAR38 Strahlers auf LED und einem Austausch der Energiesparlampen (ESL) an Haustür und Wegen gegen LED-Leuchtmittel kommen wir auf eine Stromkostenersparnis von fast 39,- Euro pro Jahr. Das klingt jetzt nicht viel sind aber immerhin gut 6,5% unseres gesammten Stromverbrauchs im Jahr! Des Weiteren haben sich die LED bereits nach dem ersten Jahr durch die Stromersparnis amortisiert, obwohl sie noch deutlich teurer sind als ESL.
LED haben noch weitere Vorteile. Gerade in der Nähe von Pflanzen ist es von Vorteil, dass die LED nicht heiß werden. LED halten auch länger als klassische Glühlampen oder Energiesparlampen. Und: LED beinhalten kein giftiges Quecksilber wie die Energiesparlampen und sind damit ungefährlich und kein Sondermüll.
Hier noch die Preisbeispiele für die gekauften Lampen:
- 1x PAR38 LED warmweiß – 19,90 €
- 1x Globe mit 48 Power LED warmweiß – 12,90
- 2x Globe mit 24 LED orange – 9,80
Jetzt muss ich nur noch LED-Alternativen für die Teichleuchten finden und das Warmweiß der LED muss noch etwas warmweißer werden :) Denn noch ist es etwas grünstichig. Aber schon deutlich angenehmer als die ersten kaltweißen LED.
Übrigens: Wer jetzt noch auf Ökostrom umsteigt, bessert seine Energiebilanz damit richtig auf.
[Bildquelle: hagebau, Garten und Licht]



20. April 2010 
eine coole Idee für selbstgebaute LED-Lampen im Garten gibt es bei Expli.