Treppenrenovierung in Eigenregie – so gelingt sie

Nach Treppenrenovierung erstrahlt Treppe in neuem Glanz

Treppen sind starken Beanspruchungen ausgesetzt. Mit der Zeit sind Abnutzungen nicht mehr zu übersehen. Um eine Holztreppe zu renovieren, muss man nicht zwingend einen Fachmann zurate ziehen. Mit einigen Tipps und Tricks lässt die Treppe sich wieder in Form bringen und erstrahlt in neuem Glanz.

Ein genauer Blick lohnt sich vor der Treppenrenovierung

Bevor mit einer Treppenrenovierung begonnen wird, sollte man sich ein genaues Bild von ihrem Zustand machen. Welche Schäden sind aufgetreten? Und wie gravierend sind sie? Leichte Oberflächenabnutzungen wie Kratzer lassen sich gut beheben. Sind die Stufen instabil, so ist ein umfangreicherer Aufwand nötig und sollte nicht in Eigenregie erfolgen. Im Zuge der Renovierungen können auch andere Neuerungen vorgenommen werden. Viele Menschen entscheiden sich für den Einbau eines Treppenlifts.

Ein Haus soll auch im Rentenalter ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Treppen erhöhen jedoch die Sturzgefahr. Um sich sicher im Haus bewegen zu können, bieten Handicare-Treppenlifte (W) eine Lösung für dieses Problem an. Sie sind geprüft und in vielen Ausführungen erhältlich. Auf diese Weise ist für jeden die richtige Wahl dabei. Auch mit einem kleinen Budget muss nicht vor dem Einbau eines Treppenlifts zurückgeschreckt werden. In solchen Fällen gibt es die Möglichkeit einen Treppenlift gebraucht (W) zu kaufen. Ein Lift verbessert den Alltag und erhöht die Lebensqualität.

Kleine Schadstellen beheben

Alte Treppenbeläge müssen zu Beginn der Renovierungsarbeiten entfernt werden. Treppenauflagen sollten inklusive der Klebereste von der Treppe abgelöst werden. Ein Schaber schafft hier Abhilfe. Sind die gröbsten Beläge entfernt, kann die Treppe mit einem Schwing- oder Deltaschleifer behandelt werden. Bei der Arbeit sind Handschuhe und Schutzkleidung dringend empfohlen. Für ein ebenmäßiges Gesamtbild sollte die gesamte Treppe abgeschliffen werden. Die Oberfläche muss zuerst mit einem grobkörnigen Schleifpapier geschliffen werden. Hierfür bietet sich eine 24er Körnung an. Anschließend sorgt ein feines Schleifpapier mit der Körnung 40 für den nötigen Feinschliff. Für diesen Schritt ist auch eine 80er Körnung geeignet.

Nun können die Schadstellen noch besser erkannt und ausgebessert werden. Kratzer und Dellen sind mit einem Holzkitt und Holzreparaturspachtel schnell beseitigt. Die Stellen müssen anschließend trocknen und dann erneut mit einer feinen Körnung geschliffen werden. Für ein glattes Gesamtbild sorgt eine 100er oder 120er Körnung. Die Treppe kann dann gereinigt und vor Schleifstaub und Schmutz befreit werden.

Holztreppe Mit Treppenauflage

Grundierung und Versiegelung

Eine Grundierung ist für den Erfolg der Renovierungsarbeit maßgeblich. Durch sie wird ein gleichmäßig saugfähiger Untergrund geschaffen und die Versiegelung hält auf ihm zuverlässig und ebenmäßig. Es stehen zwei Varianten zur Verfügung. Die Treppe kann mit einer Lack- oder einer Öl-Grundierung bearbeitet werden. Entscheidet man sich für eine Öl-Grundierung, muss das Holz vorher gebeizt werden. Anschließend wird das Grundier-Öl aufgetragen. Es muss anschließend ungefähr eine Stunde trocknen. Zu dick aufgetragenes Öl kann mit einem fusselfreien Tuch entfernt werden. Die Öl-Grundierung hat den Vorteil, dass die Treppe eine natürliche Optik erhält. Zudem gehen erneute Ausbesserungsarbeiten leicht von der Hand.

Die Lack-Grundierung besteht meist auf einer Wasserbasis und bereitet die Treppe auf eine Lackierung mit einem Lack oder Hartöl vor. Die Lack-Grundierung wird aufgetragen und muss anschließend aushärten und trocknen. Danach wird sie mit einer 240er Körnung geschliffen und von Staub und Schmutz befreit. Die Treppe kann nun mit einem strapazierfähigen Lack gestrichen werden. Um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen, sind mehrere Schichten notwendig.

Vor dem nächsten Anstrich muss die Farbe mehrere Stunden trocknen. Nach der finalen Treppenlackschicht dauert es ungefähr eine Woche bis der Lack vollkommen ausgehärtet und widerstandsfähig genug ist. Erst dann darf die Treppe betreten werden. Bei der Versieglung mit Hart- oder Hartwachsöl reichen zwei Schichten. Diese müssen nach jedem Auftragen gänzlich trocknen und überschüssiges Öl mit einem Tuch entfernt werden.

Kleine bis mittlere Beschädigungen einer Treppe lassen sich mit etwas Zeit und der richtigen Vorgehensweise in Eigenregie beheben. Kratzer, Dellen und andere Oberflächenbeschädigungen können auf diese Weise ausgebessert werden. Eine Reparatur muss nicht teuer sein. Möchte man zudem die Optik der Treppe verändern, bietet eine Treppenrenovierung die beste Gelegenheit dazu. Durch einen Treppenlift oder eine neue Farbwahl bringt man neue Frische ins Haus.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

(Bildrechte: Bild von Detmold auf Pixabay (Titelbild); Matthias Blaß)

Tranzparenzhinweis: Wir kennzeichnen redaktionelle Artikel und Affiliatelinks mit denen wir Geld verdienen.