So ein Carport ist eigentlich eine feine Sache. Er lässt sich sehr gut an das Gesamtbild des jeweiligen Gebäudes anpassen, er erlaubt den einfachen Zugang zum Kfz und er schützt darunter stehende Fahrzeuge vor Laub, Vogelkot, Regen, Schnee und Hagel. In der kalten Jahreszeit jedoch kommt in so manchem Hauseigentümer der Gedanke auf, dass eine Garage ebenso eine gute Sache wäre. Das „Umrüsten“ ist gar nicht so schwer.

Der schnellste Weg, aus einem Carport eine Garage zu machen besteht darin, mit fertigen Wandelementen zu arbeiten, die nur noch einen entsprechenden Zuschnitt in der Länge benötigen. Dafür haben beispielsweise Trapezblech Hersteller die passenden Produkte. Doch bevor es daran geht, dem Carport Wände und ein Tor zu verpassen, muss natürlich die leidige Frage nach der Gesetzeslage beantwortet werden.

Im Grunde genommen sind nach dem Baurecht ein Carport und eine Garage dieselbe Sache. In den 16 Bundesländern bestehen unterschiedliche Vorgaben, wie groß die Grundfläche eines Carports oder einer Garage sein dürfen. In den meisten Ländern sind es 30 qm2, wobei die Wandhöhe ebenfalls eine Rolle spielt. Es können aber auch 50 qm2 sein und richtig viel Platz mit 150 qm2 gibt es in Brandenburg. Neben dem Landesbaurecht gibt es aber auch noch die Gemeindesatzung oder die kommunale Satzung. Die kann nun durchaus knifflig sein und eventuell beinhalten, dass zum Beispiel der Umbau vom Carport zur Garage genehmigungspflichtig ist. Eine Nachfrage bei der lokalen Baubehörde, die meist Teil des Bürgermeisteramtes ist, kann nicht verkehrt sein, um eventuellen Ärger zu vermeiden. 

Einkleiden mit Thermoelementen

Wenn schon Garage, dann richtig. Die meisten Carports stehen auf vier oder auch sechs Stützen. Das macht die Sache sehr einfach, denn die Lücken zwischen den Stützen lassen sich mit Sandwichpaneelen auffüllen, die einfach nur aufgestellt werden und über ein Nut-Feder-System verfügen. Diese Sandwichpaneele lassen sich zudem mit einer guten Stichsäge problemlos auf das passende Längenmaß zuschneiden.

Die Wahl des Wandmaterials sollte deshalb auf Thermoelemente fallen, weil sonst die Umwandlung nur aufgrund von Sicherheitsaspekten sinnvoll ist. Autodiebstahl ist jedoch in Deutschland seit Jahren rückläufig und der weitaus größte Teil der gestohlenen Fahrzeuge stand auf öffentlichen Parkplätzen. Die Umwandlung des Carports zur Garage ist vielmehr eine Frage des Komforts, indem die Garage beheizt wird. In kalten Wintertagen ist es durchaus angenehm, in ein bereits warmes Auto zu steigen und auch die Fahrzeugtechnik selbst profitiert davon, denn von der Kalt- in die Warmphase zu kommen, frisst viel Energie und belastet das Material. 

Natürlich muss bei der Wandlung zur Garage auch die Optik stimmen und da überzeugen Thermoelemente durchaus mit Vielseitigkeit. Es stehen praktisch alle RAL-Farben zur Verfügung und sogar Dekore sind möglich. Die Garage wird so nicht etwa einem Industriebau ähnlich, sondern fügt sich harmonisch in das Gesamtbild der Immobilie ein.

(Bildrechte: Bild von Scott Donald auf Pixabay )


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