Der Mann im Kleiderschrank

Der Mann im Kleiderschrank
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Jeder kennt ihn und fast jeder wird einen besitzen. Die Rede ist vom Schrank. Schränke gibt es für beinahe jeden Einsatzzweck. Man baut Schränke nach Kategorien wie Schuhschränke oder Kleiderschränke. Oder man benennt sie nach der Bauform oder Funktion. Daher gibt es Eckschränke oder Unterbauschränke, Steh- oder Rollschränke. Und natürlich gibt es Kombinationen aus allem wie den Wäscheunterrollschrank. Die Deutsche Sprache ist hier sehr kreativ. Das klingt jetzt erst einmal lustig. Aber wenn man auf der Suche nach einem neuen Schrank ist und in den Möbelhäusern oder Onlineshops erst einmal überlegen muss, wie man seinen Schrank überhaupt sucht oder den freundlichen Möbelfachverkäufer so fragt, dass dieser auch sofort versteht, was man möchte, kann man schon mal verzweifeln.

Was bedeutet das Wort Schrank überhaupt?

Es gibt ja den „Kerl wie ein Schrank“. und der Begriff ist nicht mal allzu weit hergeholt. Man kennt auch Begriffe wie „Kasten, „Spind“, oder „Kleiderkasten“. Laut Wikipedia entwickelte sich der Begriff Schrank aus einer aufrecht gestellten Kastentruhe oder aus zwei übereinander gestapelten Truhen.

[message_box color=“green“]Schrank bedeutet eigentlich vergittertes Gestell, abgeschlossener Raum.[/message_box]

Etymologisch (Ethymologie = Erklärung der Entstehung eines Wortes) bedeutet der Begriff Schrank „vergittertes Gestell“ oder „abgeschlossener Raum“. Diese Bedeutung hat man etwa im 15. Jahrhundert auf die bereits erwähnte aufgestellte Truhe übertragen. Im gemeinen Sprachgebrauch werden vor allem hohe – also etwa mannshohe oder größere – Möbelstücke tatsächlich als „Schrank“ bezeichnet, obwohl formal betrachtet auch Gegenstände wie Anrichten und Kommoden in diese Kategorie fallen.

Zum Abschluss noch einen Witz zum Thema Schrank:

Das Ehepaar kauft einen Kleiderschrank, nimmt diesen mit nach Hause und baut ihn in wenigen Stunden mühseliger Arbeit auf. Am nächsten Morgen, der Gatte ist bei der Arbeit, bricht der Schrank plötzlich zusammen, als eine S-Bahn vorbeifährt. Die Frau weiß nicht, was sie tun soll und ruft beimMöbelhausservice an, der ihr auch gleich einen Mitarbeiter vorbeischickt. Sie schildert ihm das Problem, er baut den Schrank zusammen und wartet auf die nächste S-Bahn, da bricht der Schrank schon wieder zusammen. Er baut ihn wieder auf, sucht nach Fehlern und findet im Inneren des Schrankes eine lose Stelle. Bei der nächsten S-Bahn bricht der Wandschrank wieder zusammen. „Komisch, vielleicht funktioniert es, wenn ich von innen den Schrank halte.“ Der Mann steigt in den Schrank und schließt die Türen. In diesem Moment kommt der Ehemann nach Hause, findet seine Frau noch im Morgenmantel im Schlafzimmer vor dem Wandschrank stehend. Er sofort: „Wo ist er? Sicher im Schrank.“ Er reißt die Türe auf, und findet den Möbelhaus Mitarbeiter. Daraufhin dieser: „Okay, hauen sie mir am besten gleich eine rein, sie werden es ja eh nicht glauben, daß ich hier auf die nächste S-Bahn warte.“

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