Ganz nach dem Motto: „Gern greift der Mensch zur Kaffeetasse auf überdachter Prunkterrasse“, lässt sich die Nachmittagsauszeit mit Blick auf den Garten bei Kaffee und Kuchen wunderbar genießen. Terrassenüberdachungen sorgen dafür, dass weder intensive Sonneneinstrahlung noch der plötzliche Sommerregen der guten Laune Abbruch tut. Weshalb ist eine Überdachung im Freien im Hinblick auf unsere Gesundheit so wichtig und welche Möglichkeiten der Gestaltung gibt es?

’O sole mio – aber nicht zu viel des Guten

In unseren Breitengraden kommt es auch im Hochsommer immer wieder zu kurzen Regenperioden. Das bedeutet aber nicht, dass die Temperaturen deshalb extrem abfallen müssen. Im Gegenteil. Wenn der Garten nach einem warmen Sommerregen „duftet“ und kurze Zeit später erneut die Sonnenstrahlen durchbrechen – vielleicht sogar ein Regenbogen am Himmel steht – hebt das die Stimmung. Demnach erstes Kriterium für die Terrassenüberdachung: Sie muss (je nach Standpunkt) rundherum, oder zumindest von oben gegen Regen schützen. Kriterium 2 betrifft die Sonne und deren UV-Strahlung. Der erdnächste Stern sendet UV-A-, UV-B- und UV-C- Strahlung aus. Der besonders energiereichen UV-C-Strahlung nimmt sich unsere Atmosphäre mit der Ozonschicht an und filtert diese komplett aus. Es verbleiben die langwellige UV-A-Strahlung und die energiereichere, kurzwellige UV-B-Strahlung.

Und hier gilt, was schon Paracelsus erkannte: „Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.“ Ohne UV-Strahlung könnte unser Körper kein lebenswichtiges Vitamin D bilden; die Sonne stimuliert unser Immunsystem und wirkt stimmungsaufhellend. Doch bei übermäßiger UV-Strahlung drohen akute Folgen wie Sonnenbrand, Juckreiz und Bindehautentzündung sowie Spätfolgen (grauer Star, Pigmentflecken, Melanom).

Terrassenüberdachung – Do it Yourself

Eine universell anwendbare Montageanleitung für die Terrassenüberdachung gibt es nicht, da einzelne Schritte sowohl von der Bauart wie auch von den gewählten Baumaterialien abhängen. Hier einige Punkte, die im Allgemeinen gelten: Zunächst eine entsprechende Zeichnung anfertigen und einen Fachbetrieb bzw. Architekten aufsuchen. Dort wird z. B. im Hinblick auf die Gründung darauf hingewiesen, ob und welches Fundament infrage kommt. Der Fachmann wird auch Auskunft geben, ob für das Projekt eine Baugenehmigung vorliegen muss (je nach Projektgröße regional unterschiedlich).

Die Terrassenüberdachung besteht dann im Wesentlichen aus dem Tragwerk (pulverbeschichtetes Aluminium oder Leimholz) und dem Terrassendach (Verbundsicherheitsglas, Acrylglas oder Polycarbonat). Materialcheck: Die Varianten mit Aluminium wirken sehr edel, sind sehr langlebig und gerade für Immobilien im modernen Style geeignet. Holz-Varianten verströmen urbane Gemütlichkeit, sind kostengünstiger und wesentlich leichter zu bearbeiten. Mit ein Grund, weshalb im Do-it-Yourself-Bereich fast ausschließlich Terrassenüberdachungen aus Holz-Kunststoff bzw. Holz-Glas zum Einsatz kommen.

Terassenüberdachung aus Holz

Die Konstruktion der Terrassenüberdachungen

Für ein Pfostenfundament ca. 80 Zentimeter tiefe Fundamentlöcher ausheben, zur Hälfte mit Kies füllen, diesen verdichten und im Anschluss Betonfüße eingießen. Den Pfostenträger (Stützenschuh) im Betonfuß verankern. Falls der Untergrund dies ermöglicht, lassen sich die Holzpfosten auch direkt mit Aufschraubhülsen auf dem Terrassenboden befestigen. Im Anschluss greifen die jeweiligen Aufbauanleitungen der Hersteller. Achtung! Hier auch ans Dachgefälle denken. Das wird in den Aufbauanleitungen gerne vergessen. Die Neigung sollte mindestens 5 % entsprechen.

Komplett DIY vs. DIY-Bausatz? Bevor man jede Komponente einzeln erwirbt, besser auf die Vorteile beim günstigen Bausatz setzen. Ein guter Online Shop für Terrassenüberdachungen stellt seinen Kunden mit dem Konfigurator ein Tool zur Verfügung, mit dem sich die unterschiedlichsten Material- und Größen-Varianten einfach vergleichen lassen. Und mit einer Lieferzeit von ca. 6 Wochen lassen sich neben zahlreichen Standardmaßen auch Sondergrößen realisieren. Na dann, viel Spaß im neuen Freiluftwohnzimmer.