Strandkorb am Schwimmteich

© Matthias Blaß

Ein Strandkorb am eigenen Strand am Schwimmteich? Das wäre doch etwas. Aus diesem Grund sollte bei der Planung eines Schwimmteichs eine kleine Ecke vorgesehen werden, die als Strand genutzt werden kann.

Die Fläche für den Strand kann mit einem Vliesrest vom Teichbau unterlegt werden, damit Unkräuter keine Chance haben. Zumindest keine, die von unten wachsen. Gegen angewehte Flugsamen hilft solch ein Vlies natürlich nichts. Zum Schwimmteich selbst muss natürlich eine Kapillarsperre eingebaut werden. Dafür wird die Teichfolie breit genug bestellt, damit der Überstand etwas hochgeklappt werden kann und kein Wasser aus dem Teich in den Sand gezogen wird. Das kann man später wunderbar kaschieren, so dass die Kapillarsperre gar nicht mehr auffällt.

Die gesamte Strandfläche sollte ringsum eingefasst sein. Entweder von einer Beetbegrenzung, z.B. aus Granit, vom Wall am Teich oder von einem gepflasterten Gartenweg. Damit ist gewährleistet, dass der Sand nicht in seitliche Beete oder andere Gartenbereiche verschwinden kann. Damit der Strand auch authentisch wirkt, kann man normalen, gesiebten Sand aus dem Baustoffhandel mit weißem Spielsand vermischen. So bekommt der Sand eine schöne Maserung. Je nach Geschmack kann man die Randbereiche des Strands noch mit maritimen Elementen wie Muscheln, Pollern oder sonstiger Gartendeko verschönern.

Einkaufstipp: Passende Strandkörbe oder Strandkorb-Schutzhüllen
Aufbau eines Strandkorbs

Aufbau eines Strandkorbs
© Matthias Blaß

Damit man lange etwas von seinem Strandkorb hat, sollte er entsprechend gepflegt werden. Am besten fängt man mit dieser Pflege gleich beim Aufbau damit an, dass man die Holzteile mit einer Holzschutzlasur schützt. Auf die speziell für salzige Meerluft ausgelegten Lasuren kann man in Binnenland sicher verzichten. Auf Dauer wird man aber nicht umhin kommen, die Holzteile regelmäßig zu streichen. Je nach Art des Geflechts – Naturmaterialien oder Plyrathan – muss  auch das Korbgeflecht gepflegt werden. Polyrathan beschränkt sich dabei auf eine regelmäßige Reinigung.

Ein fester Untergrund ist für einen Strandkorb wichtig. Ansonsten kann er im Sand versinken und steht vor allem je nach Tiefe der Fläche bei starkem Regen auch im Wasser. Das kann man vemeiden, in dem man den Strandkorb z.B. auf Betonplatten stellt, die man zuvor in einem Kies- oder Splitbett ausgerichtet hat. Wenn man die Platten exakt unter den Strandkorb ausrichtet und das Strandmaterial später genau an den Seiten anhäuft, fällt es gar nicht auf, dass der Korb auf einem festen Untergrund und nicht direkt im Sand steht. Der Standfestigkeit und der Haltbarkeit der Unterkonstruktion hilft es aber. Für die schlechten Tage sollte man sich am besten eine Strandkorb Schutzhülle besorgen, damit der ganze Korb unter einer Schutzhülle steht.

Hat man den Strandkorb dann perfekt in seinem eigenen Strand am Schwimmteich positioniert, so kann man traumhafte Stunden am eigenen Wasser verbringen. Man genießt den Blick auf die Wasserlandschaft und erfreut sich der Sonnenstrahlen, die man fast den ganzen Taggenießen kann. Zudem kann man die Besucher eines solchen Teichs wie Molche und Libellen ebenfalls wunderbar aus dieser geschützten Lage beobachten. Wir haben uns diesen Traum dieses Jahr erfüllt und mit den ersten Sonnenstrahlen eingeweiht.

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