Als wir vor 5 Jahren gebaut haben kam bei der Planung irgendwann auch die Frage: Bauen wir Rollläden ein oder nicht? Es gibt ja viele Pros und Contras. Die hatten wir auch gegeneinander abgewägt und uns letzten Endes aus Kostengründen gegen den Einbau entschieden. Aber irgendwann kam das Thema wieder auf, denn Raffstores oder Jalousien verdunkeln gerade in den Schlafzimmern einfach nicht so gut. Ein guter Rollladen hält die Helligkeit einfach besser fern was wiederum für einen besseren Schlaf sorgt. Ich kenne es aus meiner Kindheit im Elternhaus auch nicht anders. Da wurden des Nachts die alten schweren Holzläden laut klappernd am Gurt heruntergelassen und es war dunkel wie in einer Bärenhöhle. Wenn ich heute zu Besuch bei meinen Eltern bin, muss ich mir auch immer einen Wecker stellen. Oder ich schlafe bis in die Puppen, weil mich einfach das Licht nicht weckt.

Rolladen von außen an Fassade montiert

Rolladen von außen an Fassade montiert
© Matthias Blaß

Und genau das Thema Schlaf und Verdunkelung hat uns letzten Endes doch dazu gebracht, noch einmal über den Einbau von Rollläden nachzudenken. Es wäre in der Rohbauphase sicher einfacher gewesen. Aber damals war einfach kein Geld dafür eingeplant. Man kann sie aber auch nachträglich anbauen. Dann eben von außen an die Fassade oder auch in die Fensterlaibung auf den Rahmen. Je nach den vorherrschenden Platzverhältnissen. Die Montage ist also kein Problem. Und farblich kann man die modernen Rolladenkästen und Behänge auch wunderbar an Fenster oder Fassade anpassen.

Rollladensteuerung: Per Funk oder Hand?

Die nächste Frage, die es vor der Kaufentscheidung zu klären gilt, ist die Steuerung. Klar, früher kannte man nur die Kurbel oder den Gurt. Heute gibt es aber bequeme und sichere Alternativen diverser Anbieter wie z.B. der Firma Somfy (www.somfy.de). So kann man die Bedienung kräfteschonend über elektronische Antriebe steuern. Die Vorteile zeigen sich bei größeren Fensterflächen oder Terrassenelementen oder wenn die Kräfte nicht mehr ausreichen, z.B. im Alter.

Ohne Strom geht es allerdings nicht. Eine Anschlussmöglichkeit sollte als irgendwo in der Nähe des Fensters sein, wenn man bei einem nachträglichen Einbau keine allzu langen Schlitze klopfen oder eine lange Leitung auf Putz verlegen möchte. Die eigentliche Steuerung kann dann aber unabhängig von einer Steckdose über Funk erfolgen. Hierfür wird am Elektromotor einfach ein entsprechender Funkempfänger eingebaut. Dieser wiederum wird über passende Sender angesprochen und regelt das Öffnen und Schließen des Behangs.

Handsender oder Wandschalter?

Funkhandsender von Somfy

Funkhandsender von Somfy
© Matthias Blaß

Hat man sich generell für die elektronische Steuerung seines Rolladens entschieden, bleibt nur noch die Frage der Steuerung zu klären. Obwohl wir in unseren Schlafzimmern die Möglichkeit gehabt hätten, Wandschalter anzubringen oder auch eine Zeitsteuerung, haben wir uns für Funkhandsender entschieden. Für uns fiel die Entscheidung zugunsten der kleinen kompakten Handsender aus, weil wir keine Lust hatten, noch mehr Schalter an der Wand zu haben. Die kleinen Funkhandsender kann man entweder auf den Nachttisch legen oder auf die Fensterbank, wenn zum allabendlichen Ritual der letzte Blick in den Garten gehört. Hat einen der Blick ins Grüne erfreut, dreht man sich um, drückt auf die Taste und geht während des Schließvorgangs entspannt zu Bett.

Wo man die Schalter aber anbringt, und ob man nur Taster oder eine Zeitsteuerung haben möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Anbieter wie Somfy haben ein umfangreiches Zubehörprogramm im Angebot, mit dem in der Zeit von Smartphones und Home Automation nahezu jedes Szenario möglich ist.

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