Das Einigeln, neudeutsch auch „Cocooning“ genannt, erfreut sich großer Beliebtheit. Kein Wunder. Bereitet es doch einen Riesenspaß, sich das Zuhause erst schön einzurichten – im Idealfall als DIY-Fan selbst Hand anzulegen – um es sich danach in den eigenen vier Wänden gemütlich zu machen. Wobei Cocooning nichts mit „abschotten“ zu tun hat. Gerne lädt man sich Gäste ein und genießt die gemeinsame Zeit. Allerdings – neugierige Blicke, seien es nun vom Nachbarn oder von vorbeiflanierenden Passanten, sind dann doch unverwünscht. Unbefugte haben auf dem Grundstück schon gar nichts verloren. Doch wie lässt sich eine effektive Grundstücksicherung bewerkstelligen – die zwar immer noch einladend wirken soll, aber zum Beispiel Langfingern klare Grenzen aufzeigt?

Grundstücksicherung zum Nachbar hin – natürliche Barrieren einsetzen

Wir beginnen mit den wichtigsten außenstehenden Personen, was die Grundstücksicherung betrifft – den Nachbarn. Ein jeder, der schon einmal Streit mit dem Nachbarn hatte, weiß um die Tatsache: Eine gute Nachbarschaft ist Gold wert! Steht zum Beispiel die Urlaubsreise an, dann wird der gute Nachbar immer auch einen sorgsamen Blick auf die alleingelassene Immobilie nebenan werfen – und Alarm schlagen, wenn ihm etwas seltsam vorkommt. Doch auch die Grundstückssicherung zum Nachbar hin will betrieben sein. Man muss hier in der Regel zwar keinen Diebstahl befürchten, aber „Grenze ziehen“ macht durchaus Sinn. Sind zum Beispiel Kinder und Haustiere involviert, könnte es sonst zu ungewollten und bisweilen dramatischen Begegnungen kommen.

Die Grenze zum Nachbarn – ein „Gemeinschaftsprojekt“

Wie so oft ist auch für die gute Nachbarschaft ein wenig Einfühlungsvermögen angesagt. Für welche Art von Zaun man sich letztendlich entscheidet, sollte gemeinsam erörtert werden. Am weitesten verbreitet dürfte der Maschendrahtzaun sein. Er ist kostengünstig, relativ schnell gesetzt und mit seinem grünen Drahtgeflecht am unauffälligsten. Vor allem, da es nicht beim Zaun bleibt, sondern die Grenze ebenso grün bepflanzt wird. TIPP: Wer keinen „Grünen Daumen“ hat, sollte sich im Fachhandel ausgiebig beraten lassen, welche Pflanzen und Gehölze sich eignen. Wer beispielsweise seine Apfelernte komplett selbst einfahren will, sollte den „Boskoop“ nicht unbedingt auf das Nachbargrundstück regnen lassen. Beliebte Nutzgehölze sind zudem Kirsche, Birne, Pflaume oder Aprikose. Bei Ziergehölzen wie Bambus unbedingt an eine Wurzelsperre denken. Zu den typischen Heckenpflanzen zählen Thuja (Lebensbaum), Kirschlorbeer, Wacholder und Liguster. Übrigens: Der Grenzabstand für die Bepflanzung ist Ländersache und in fast allen Bundesländern gesetzlich geregelt. Also vorher schlau machen. Fürs unbefugte Betreten ist mit Zaun und Bepflanzung demnach vorgesorgt, und wie sieht es mit unerwünschten Blicken aus?

Ein ebenso heikles Thema. Denn eine blickdichte und lichtundurchlässige 2-Meter-Barriere sorgt schnell für Nachbars Ungunst. Besser als irgendwelche „Kunststoffwände“ aus dem Baumarkt aufzuziehen, ist es allemal, die Natur für die eigenen (Grenz-)Zwecke zu nutzen. Hier am besten „zonenweise“ vorgehen. Beispiel: In der Terrassenregion geht es auf der Liege gerne mal leger und im Bikini zum Bad in der Sonne. Hier kann eine lichtdurchlässige aber blickdichte Konstruktion gute Dienste leisten. Wer nicht komplett „dicht“ machen möchte, wählt Holzspaliere mit Pflanzkästen. Je weiter es in Richtung Garten geht, desto kleiner dürfen die Pflanzen und Gewächse sein. Wobei schon auf eine gemeinsame Wuchshöhe geachtet werden sollte, da in Linie gepflanzt ein „Orgelpfeifen“-Effekt für Disharmonie im Garten sorgt.

Grundstückssicherung mit elektrisch betriebenem Hoftor – Abschreckung für Langfinger

Viel wichtiger als die Grundstücksicherung hin zum Nachbar ist die Sicherung entlang der öffentlichen Verkehrswege. Der erste Vorteil eines elektrisch betriebenen Hoftors liegt in der Sache selbst begründet. Ein Langfinger wird immer den Weg des geringsten Widerstandes wählen. Trifft er bereits beim Entree auf ein „intelligentes“ Hoftor, kann er davon ausgehen, dass auch die Immobilie entsprechend gesichert ist – und wird sich für ein anderes Objekt der Begierde entscheiden. Wie der kluge Bauherr weiß, beginnt das Smart Home nicht erst IN der Immobilie, sondern bereits an der Hof- und Garageneinfahrt. Ausschlaggebend hierfür sind ausgeklügelte Torantriebe für Drehtore und Schiebetore. Ein Höchstmaß an Sicherheit geht hier mit optimalem Komfort einher: Nachts bei Regenschauer bleibt die Dame des Hauses locker im Auto sitzen, betätigt den Hoftor Funksender – und fährt „Sesam, öffne dich“ in Kombination mit Garagentorantrieb sicher und trocken auf den Garagenparkplatz.

Schiebetor oder Drehtor? – das ist hier die Frage

Welche Toreinfahrt infrage kommt, hängt neben dem persönlichen Geschmack von den örtlichen Gegebenheiten ab. Ein Schiebetor mit Schiebetorantrieb spielt seine Vorzüge da aus, wo wenig Platz zum Öffnen und Schließen vorhanden ist. Ausgelöst durch das Funksignal des Handsenders fährt das Schiebetor bis zu den voreingestellten Endschaltern auf bzw. wieder zu – bewerkstelligt mittels Zahnstangen-Sets für Schiebetorlängen bis zu 4 m bei bis zu 800 kg Gewicht. Besonders stylish sehen dann die sogenannten Drehtore (auch Flügeltore) aus. Wenn so ein schmiedeeisernes Tor wie von Geisterhand aufschwingt, das hat schon was. Die imposanten Torflügel versprühen einen Hauch von Nostalgie, in den Torantrieben steckt jedoch modernste Smart Home Technologie.

Hightech – für ein Höchstmaß an Sicherheit

Ein Druck auf den Funksender und der bzw. die Flügel schwingen auf. Für Schub- und Zugkraft bei 2-flügeligen Drehtoren bis 5 m Flügelbreite und 350 kg Gewicht pro Flügel sorgt bei Trinal Torantriebe & Parkplatzsperren ein 2.800 N starker Elektromotor. Praktisch: Eine Teilöffnung für Fußgänger ist ebenso integriert und einstellbar wie ein materialschonender „Softstop“. Anschlüsse für Sicherheitskomponenten wie Blinkleuchte und Lichtschranken sind zudem vorhanden. Mehrere Handsender mit 433MHz „Rolling-Code“ machen Code-Knackern das Leben schwer. Ebenso werden sich organisierte Diebesbanden dank „Elektroschloss“ beim Versuch die Tore aufzuhebeln die Zähne ausbeißen. Denn es soll ja durchaus Einbrecher geben, die frech mit dem Transporter direkt aufs Anwesen fahren und einem „die Bude leer räumen“. Nicht nur damit machen Drehtore und Schiebetore mit Torantrieb Schluss – auch der gewöhnliche Langfinger lässt sich mit ziemlicher Sicherheit davon abschrecken. Fazit: Ein rundherum gesichertes Anwesen (inklusive wachsames Auge des Nachbarn) ist noch immer das beste Rezept für eine sorgenfreie Urlaubsreise ohne Gedanken an die momentan leer stehende Immobilie.

(Bildrechte: Bildnachweis: © GM Photography/Fotolia.com)

Hinweis zu redaktionellen Artikeln: Neben unseren eigenen Artikeln, die wir selbst verfassen, veröffentlichen wir auch redaktionelle Artikel im Auftrag von Unternehmen, sofern diese inhaltlich zu unseren Themen passen. Das können Pressemeldungen, aber auch Produktinformationen sein. Diese Artikel können Bild-/Videomaterial der Unternehmen enthalten und stellen Produkte oder Dienstleistungen werblich dar. Wir erhalten in der Regel hierfür eine einmalige Aufwandsentschädigung, da es sich um Werbung / Anzeigen handelt. Bei Fragen zu redaktionellen Artikeln freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme.