Gartenmoebel im Schnee © WoGi - Fotolia.com

Gartenmoebel im Schnee © WoGi – Fotolia.com

Im Januar liegen vielerorts Gärten und Grünanlagen unter einer hohen Schneedecke oder schlummern schneefrei aber bei eisigen Temperaturen dem kommenden Frühjahr entgegen. Eine gute Zeit die kommende Gartensaison in Ruhe zu planen: Welche Arbeiten müssen dringend durchgeführt werden, was muss erneuert, was gepflanzt oder umgesetzt werden? Welche Projekte stehen an? Vielleicht der Bau eines Gartenpavillons oder einer Terrassenüberdachung? Die passende Möblierung nicht zu vergessen! In den Wintermonaten lassen sich solche Projekte wunderbar vorbereiten und oft kann man in dieser Zeit schon einige Dinge richtig günstig einkaufen.

Das Möbel macht den Sitzplatz

Ein neuer Sitzplatz, sei es direkt am Haus oder eher im Garten hängt nicht so sehr von der zur Verfügung stehenden Fläche ab, als von ihrer optimalen Nutzung und einer geschickten Raumaufteilung. Schon eine schöne Gartenbank unter einem schattenspendenden Baum, ein paar gemütliche Loungemöbel auf einer windgeschützten Terrasse oder eine bequeme Sonnenliege hinter einem sichtschutzbietenden Bambusstrauch genügen, um den Gartenbesucher zum Bleiben zu animieren. Mit der richtigen Möblierung kann man die „Funktion“ eines Sitzplatzes unterstreichen. So kann ein und der selbe Gartenraum mit den entsprechenden Gartenmöbeln in eine behagliche Relaxzone, ein buntes Outdoor-Spielzimmer oder einen stillen Rückzugsort verwandelt werden. Material, Form und Farbe sind dabei Geschmackssache und natürlich auch eine Kostenfrage.

Sitzplätze richtig möblieren

  • Für kleine Gärten und lauschige Ecken sollte man eher zierliche und kompakte Möbel wie Bistrotische, Klappstühle oder Deckchairs nutzen.
  • In formalen Gärten machen sich moderne Metallmöbel gut; in ländliche Gärten passt besser rustikales Mobiliar aus Naturmaterialien.
  • Mobile Gartengruppen sollten stabil und doch leicht zu transportieren sein.
  • Erst mit einer harmonischen Beleuchtung ist ein Sitzplatz komplett, denn so kann man ihn zu jeder Tageszeit nutzen.

Eine Frages des Materials

Wer die Möglichkeit hat, seine Gartenmöbel im Winter einzulagern, ist bei der Möbelwahl relativ unabhängig, was das Material angeht. Wer dies nicht kann, sollte vor allem auf langlebiges Material wie zum Beispiel Harthölzer wie Teak oder witterungsbeständiges Polyrattan setzen. Auch diese Möbel sollten in der kalten Jahreszeit bestmöglich durch geeignete Planen oder Abdeckhauben geschützt werden. Je genauer die Abdeckungen auf die Möbel passen, umso besser ist der Schutz. Dennoch nehmen solche „Robustmöbel“ Feuchtigkeit und Minusgrade nicht ganz so krumm, wie ihre empfindlicheren Nachbarn aus Weichholz, Kunststoff oder Naturrattan.

Es lohnt sich übrigens auch schon im Winter nach neuen Gartenmöbeln zu schauen. Gerade im Internet werden zu dieser Zeit Gartenmöbel sehr viel günstiger angeboten. Die Auswahl ist nicht viel geringer als im Sommer und wer nicht gerade auf die allerneusten Trends setzt, kann im Winter echte Schnäppchen machen. Denn dann werden häufig noch die Vorjahresmodelle preisgünstig abverkauft, um die Lager für die neue Saisonware zu leeren. Echte Sparfüchse kaufen Möbel deshalb grundsätzlich antizyklisch – Sommerware im Winter, Winterware im Sommer.