Wenn die Tage kürzer und die Temperaturen kühler werden, macht man es sich zu Hause gemütlich und dreht die Heizung auf. Doch nicht selten kommt das böse Erwachen, wenn die Gasrechnung eingeht und man nachzahlen muss. Damit das nicht passiert, gibt es einige einfache Tipps, wie man Gas sparen und die Kosten senken kann. Auf Wärme muss man dabei nicht verzichten.

1. Überheizen Sie nicht die Räume

Auch wenn es verführerisch ist, gerade im Winter das Thermostat hochzudrehen, sollte man die einzelnen Zimmer bedarfsgerecht heizen. Das bedeutet, dass das Schlafzimmer 16 bis 18° C haben sollte, damit der Schlaf erholsam wird. Wohnzimmer, Kinderzimmer und Bad vertragen zum Wohlfühlen 20 bis 23 °C. In der Küche ist es allein aufgrund der Wärme beim Kochen und Backen wärmer. Hier sollte die Heizung auf 18 bis 20° C stehen. Das Treppenhaus und der Flur müssen dagegen kaum geheizt werden, sollten aber nicht zu kühl sein, damit beim Öffnen der Türen die geheizten Räume nicht zu sehr abkühlen. 16 bis 18 °C sind hier ausreichend.

2. Vergleichen Sie Gasanbieter

Die Preisspannen bei Gasanbietern sind enorm und man sollte regelmäßig überprüfen, ob man nicht zu viel zahlt. Vielleicht ist ein anderer Anbieter günstiger bei gleicher Leistung. Man kann verschiedene Versorger direkt bei Verivox vergleichen. Dazu benötigt man nur wenige Daten. Mit der Postleitzahl, dem jährlichen Gasverbrauch in Kilowattstunden und der Heizleistung in Kilowatt ermittelt das System schnell die besten Angebote. Hat man sich für einen Wechsel entschieden, dann kann man das auch gleich unkompliziert online erledigen. Der neue Anbieter kümmert sich um die Kündigung beim alten Versorger und übernimmt alle Formalitäten.

3. Entlarven Sie Wärmelecks

Es liegt nicht immer auf der Hand, aber Häuser haben häufig Wärmelecks aufgrund mangelhafter oder fehlender Isolierung. Kennt man die betroffenen Stellen nicht, dann treibt man die Heizkosten nach oben. Gerade Hauseigentümer sollten einen Thermografie-Check vornehmen lassen. Mit einem speziellen Gerät werden die Temperaturunterschiede sichtbar und man kann gezielt die notwendigen Schritte ergreifen. Manchmal reicht es bereits, Fenster und Türen zu isolieren, in anderen Fällen ist eine Sanierung des Daches erforderlich.

4. Isolieren Sie Heizkörpernischen

Hinter den Heizkörpern ist die Wand häufig dünner als im übrigen Raum. Daher geht hier auch relativ viel Wärme verloren. Das kann man leicht vermeiden, indem man mindestens eine dünne Dämmfolie hinter der Heizung anbringt. Hat man mehr Platz, kann man die Rückseite dämmen und die Energie entweicht nicht mehr länger nach außen, sondern bleibt im Zimmer.
Man sollte zusätzlich darauf achten, dass man keine Möbel vor die Heizkörper stellt, denn diese behindern die Luftzirkulation und trotz laufender Heizung gelangt die Wärme nicht in den Raum.

5. Lüften Sie richtig

Im Winter sollten die Fenster in der Nacht geschlossen bleiben, damit die Zimmer nicht zu sehr auskühlen. Man braucht viel Energie, um sie wieder auf angenehme Temperatur zu bringen. Wenn vorhanden, sollten auch Rollläden zur Isolierung genutzt werden. Vor dem Schlafengehen und am Morgen sollte man stoßlüften, um die Luft auszutauschen.

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