Der hauseigene Swimmingpool übt auf viele Menschen einen ganz besonderen Reiz aus. Ob es am mediterranen Flair liegt; der Tatsache, sich an heißen Tagen mal kurz Abkühlung zu verschaffen oder an jenem Hauch von Luxus, der dem Statussymbol nachgesagt wird – es liegt ganz im Auge des Betrachters. Doch was für Möglichkeiten gibt es, die private Wellness-Oase zu realisieren, und welche Varianten eignen sich zur Do-it-yourself-Montage? Nachfolgend eine Übersicht und ein paar Tipps, damit das Projekt nicht „ins Wasser fällt“.

RivieraPool

Pool Fertigsysteme für die kleine Haushaltskasse

Pool ist nicht gleich Swimmingpool. Damit das Gefühl des „Schwimmens“ überhaupt entsteht, braucht es eine gewisse Größe. Bei den Pools mit denen sich der Heimwerker im Allgemeinen konfrontiert sieht, und die er mit ein wenig Geschick auch leicht selbst zusammenbauen kann, handelt es sich allerdings meist um kleinere Varianten aus dem örtlichen Baumarkt. Das „Planschbecken“ für Kids einmal außen vor gelassen, beginnt die Sache mit dem „Aufstellpool“. Nach dem Kommando „Wasser marsch!“ richtet sich der Pool von selbst auf. Unten sehr bauchig, lässt die kleinere Öffnung oben keine großen Bademanöver zu. Die nächsthöhere Kategorie stellt der Framepool (Stahlrahmenbecken) dar. Durch die Stahlverstrebungen erweist sich der Pool um einiges robuster. Tipp: Die Stahlstützen des Framepools müssen auf einer Höhe in der Waage sein, damit die Statik gewährleistet ist. Und generell gilt für alle PVC-Fertigsysteme, dass ein Eindringen scharfer Steine in die Schwimmbeckenhaut zu vermeiden ist (Schutzfolie).

Damit sich auch das Auge freut

Die angesprochenen Pools weisen alle eine runde Form auf. Dies ist auch nötig, da sich bei den dünnwandigen PVC-Pools der Wasserdruck so gleichmäßig verteilt. Nachteil: Die runde Form fordert im Vergleich zu anderen Bauweisen viel Platz ein und lässt den Garten optisch kleiner wirken. Wer sich am „Plastikpool“ stört, kann ihn in der Variante „Stahlwandpool“ auch tiefer setzen. Der Stahlwandpool benötigt eine Bodenplatte aus Beton und wird mit Magerbeton hinterfüllt. Die in etwa 0,6 mm starke Stahlstützkonstruktion ist zwar feuerverzinkt, wird vom Laien aber oft schon beim Einbau beschädigt. Wird die Konstruktion hingegen korrekt montiert und pfleglich behandelt, kann sie viele Jahre Badespaß bereiten. Lediglich die Poolfolie muss alle ca. 4 Jahre erneuert werden, da sie unter der UV-Strahlung leidet. Tipp: Wer dem Auge etwas Gutes tun will, kann sich auch für einen Aufbau-Holzpool entscheiden. Er lässt sich auch vom Laien installieren, ist im Gegensatz zum Framepool versenkbar und wirkt deutlich wertiger.

Der Swimmingpool – und wie er seinem Namen alle Ehre macht

Wer dem Begriff Swimmingpool wirklich gerecht werden will, betritt die Liga der GFK-Fertigschwimmbecken. Während die gemauerten Swimmingpools, was Form und Ausstattung betraf, oftmals recht fantasielos daherkamen, lassen sich mit den GFK-Fertigschwimmbecken ganz individuelle Wellness-Oasen zaubern. Hochwertige Swimmingpools sind aus Epoxy-Acrylat gefertigt und weisen eine hohe Festigkeit bei gleichzeitiger Flexibilität auf. Mit einem Swimmingpool von über 10 m Länge, einer Breite von fast 5 m und Tiefen bis zu 1,50 m kommt dann schon Urlaubsfeeling auf. Und es geht noch besser. Tipp: Der Heimwerker kann eine sogenannte Gegenstromanlage installieren. Die Einhänge-Gegenstromanlage wird am Beckenrand montiert und erzeugt eine Strömung, gegen die der Badende anschwimmt. Das erspart die lästigen Wendemanöver und es entsteht ein Feeling, als würde man im offenen Meer schwimmen. Wer clever ist, rüstet die Gegenstromanlage nicht nach, sondern plant sie gleich beim Kauf als Einbau-Gegenstromanlage mit ein. Und nach dem Schwimmmarathon verwöhnen dann mehrstrahlige Massagedüsen und Bodengeysire die Muskulatur.

Mit einer guten Planung zum traumhaft schönen Swimmingpool

Ein großer Swimmingpool mit allen Schikanen kann inklusive Transport und Einbau schon mal Kosten in Höhe von ca. 50.000 Euro verursachen. Doch im Gegensatz zu den Aufstellpools erfährt die gesamte Immobilie durch den Luxus-Pool eine deutliche Aufwertung. Was bei einem möglichen Hausverkauf ordentlich zu Buche schlägt. Doch wenn die Planung des „Wassergartens“ gut erfolgte, ist der Wohlfühlfaktor so groß, dass ein Verkauf in weite Ferne rückt. Immobilienbesitzer sind gut beraten, sich einen Profi an die Seite zu holen. Unternehmen wie RivieraPool verfügen über mehr als 45 Jahre Erfahrung im Verwirklichen von Poolträumen wie Swimmingpools, Whirlpools und Hallenbädern. Eine Skizze des Gartens oder der Architektur des Gebäudes reicht oftmals schon aus, um die zukünftige Wellness-Oase zunächst als professionelle Zeichnung im CAD-Format entstehen zu lassen.

Was der Heimwerker tun kann

Heimwerker und Eigenleistung am Bau – das passt ganz natürlich zusammen. Beim Thema Swimmingpool sollte sich die Eigenleistung aber auf den Aushub beschränken. Bereits im Anschluss folgen Arbeiten (z. B. Bodenplatte), die unbedingt professionell ausgeführt werden müssen – da sonst das gesamte Projekt Pool gefährdet ist. Hier ein paar Meilensteine, die generell zu beachten sind:

  • Im Vorfeld klären, ob für den Pool eine Baugenehmigung erforderlich ist.
  • Große Einstückbecken werden mit Spezialtiefladern direkt zur Baustelle geliefert. Für den Sondertransport (in der Regel nur nachts zwischen 22.00 und 6.00 Uhr) muss eine Genehmigung beantragt werden.
  • am Tag der Anlieferung muss das Ordnungsamt gegebenenfalls notwendige „verkehrslenkende Maßnahmen“ in die Wege leiten.
  • Das Becken wird üblicherweise per Kran in die Baugrube eingebracht.
  • Dort wird das Becken auf eine absolut saubere, estrichglatte und plane Bodenplatte abgesetzt (Nivellementzeugnis verlangen).
  • Bei nicht ablaufendem Druckwasser muss ein Entwässerungschacht eingeplant werden.
  • Bei der Betonhinterfüllung exakt die Anweisungen des Herstellers befolgen (z. B. Beton langsam und gleichmäßig rundum einfüllen, Poolwasser in gleicher Höhe einlaufen lassen)
  • Zwecks Statik Ringbalken erstellen (Stahlbetonring beugt Verbiegung vor) und im Anschluss Randsteine auflegen.
  • Eventuelle Beckenverschmutzungen (Betonspritzer etc.) sofort feucht abwischen.

Mit Hilfe vom Profi fällt die Koordination der anfallenden Arbeiten leicht, und schließlich freuen sich die Bewohner über eine Wellness-Oase, bei der dem Nachbarn der Mund offen stehen bleibt. Viel Spaß beim Luxus-Badevergnügen.

(Bildquelle: © RivieraPool)