Tatsächlich gibt es in den eigenen vier Wänden wohl keinen anderen Raum, in dem wir so viel Zeit verbringen, wie in unserem Schlafzimmer. In der Regel schlafen die Deutschen etwa sieben bis acht Stunden, was in einem Jahr fast 2750 Stunden sind. Dementsprechend sollte die Räumlichkeit auch den eigenen Vorstellungen entsprechen.

Junges Paar im Bett

Das Zimmer nicht überladen

Experten fanden heraus, dass ein gemütlich gestaltetes Schlafzimmer ein ganz entscheidender Faktor für einen gesunden Schlaf sein kann. Dabei scheinen die Probanden in einem Zimmer, welches nicht mit zu vielen Details überladen, sondern geradlinig gestaltet wurde, deutlich besser schlafen zu können. Bei der eigenen Einrichtung lässt sich genau diese Richtlinie beherzigen, um fortan jeden Tag erholt starten zu können. Zunächst sollte im Schlafzimmer alles auf das Bett ausgerichtet werden, welches der Hauptbestandteil der Einrichtung ist. Sollte eine separate Ankleide im Haus verfügbar sein, so kann es helfen, gänzlich auf einen Kleiderschrank im Schlafzimmer zu verzichten. Ist eine solche Option aus Platzgründen nicht verfügbar, empfiehlt es sich, eine geschlossene Schrankwand zu wählen. Dies sorgt dafür, dass der Raum optisch weiter aufgeräumt und nicht überladen wirkt.

Das richtige Bett finden

Ein Bett ist selbstverständlich essentiell, um in einen guten Schlaf zu finden. Es sollte sich nicht nur optisch gut in den Raum einfügen, sondern auch den körperlichen Voraussetzungen entsprechen. So finden Menschen mit einer Körperlänge von mehr als 185 Zentimetern hier Betten mit einer Länge von 220 Zentimetern. So kann garantiert werden, dass am Ende genug Platz vorhanden ist, um sich ausstrecken und vollkommen entspannen zu können. Wer ein Bett selbst bauen möchte, findet bei uns die passende Anleitung. Hinzu kommt schließlich die Wahl der Matratze, die ebenfalls gut bedacht sein sollte. Hier gilt es das eigene Körpergewicht zu berücksichtigen, um angenehm einsinken zu können. Damit sind die Grundvoraussetzungen für einen guten Schlaf bereits geschaffen.

Ein gutes Umfeld schaffen

Zunächst empfiehlt es sich, bei den Wandfarben auf warme und dezente Töne zu setzen, da diese unterbewusst auch unsere Stimmung beeinflussen können. Ein Bild an der Wand, welches nach Möglichkeit einen starken persönlichen Bezug hat, wirkt ebenso beruhigend. Gegenstände, die mit Arbeit und Beruf zu tun haben, sollten dagegen nicht im Zimmer aufbewahrt werden. Gleiches gilt für Elektrogeräte, welche die Erholung vom Stress des Tages ebenfalls nicht förderlich beeinflussen. Ausreichend große Fenster, oder aber eine zusätzliche Klimaanlage, können für ein perfektes Schlafklima sorgen. Experten empfehlen hierfür eine Temperatur von 18 Grad Celsius, sowie eine moderate Luftfeuchtigkeit, die etwa 50 Prozent betragen sollte.

(Bildrechte: © Iurii Sokolov @ fotolia)


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