Wer das Aufbauen der Küche selbst in die Hand nimmt, hat damit die Möglichkeiten, die Kosten erheblich zu reduzieren. Was bei den Profis allerdings einfach aussieht, muss es in der Praxis nicht unbedingt sein. Einige bekannte Tricks der Handwerker sind besonders gut geeignet, um das Vorhaben trotzdem zu einem Erfolg zu machen.

 

Messen und planen

Natürlich kommt es zunächst auf das Ausmaß der Arbeit an, die noch vorliegt. Küchen sind stets individuell, wodurch kaum generalisierte Aussagen möglich sind. Wie unter kuechen.com dargestellt wird, gibt es zahlreiche unterschiedliche Bauarten, die so manchen Heimwerker vor große Herausforderungen stellen. Der erste Trick der Handwerker ereignet sich daher schon, bevor die eigentliche Arbeit beginnt. Ein genaues Ausmessen aller Anschlüsse, die für Wasser und Strom benötigt werden, sorgt schon im Vorfeld dafür, dass am Ende alles passt. Darin liegt die Chance, böse Überraschungen zu vermeiden. Laien begehen dagegen häufig den Fehler, aus lauter Tatendrang auf diesen elementaren Schritt zu verzichten. Stehen bereits die ersten Module, ist es häufig nur unter großem zusätzlichem Zeitaufwand möglich, die Anschlüsse entsprechend anzupassen. Ein klar strukturiertes und genaues Messen sollte daher immer die Grundlage für alle Aktionen sein, die noch folgen.

Werkzeug wie der Profi

Es ist aber nicht nur die Erfahrung eines Handwerkers, die dafür sorgt, dass ihm die Arbeit so leicht von der Hand zu gehen scheint. Zugleich verfügt er über entsprechendes Werkzeug, mit dem verschiedene Probleme zu lösen sind. Absolute Basics wie Hammer, Nägel, Bohrmaschine und Akkuschrauber dürfte wohl jeder selbsternannte Heimwerker besitzen. Bei der Montage von Küchen sind allerdings auch Dichtungsbänder und Silikonmasse wichtig, um mit den verschiedenen Anschlüssen zu arbeiten. In vielen Fällen macht der Hersteller bereits in der Beschreibung deutlich, welche besonderen Werkzeuge vorhanden sein sollten, um den Aufbau in der eingeplanten Zeit zu vollenden. Ein Blick auf die entsprechende Anleitung lohnt sich, um bereits mit der optimalen Ausrüstung an die Arbeit zu gehen. Je höher die Qualität des verwendeten Werkzeugs ist, desto leichter fällt es in der Regel, die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

Die richtige Reihenfolge macht’s

Viele Küchen verfügen nicht über eine genaue Anleitung, wie man sie von manchem IKEA-Schrank kennt. Trotzdem muss der Heimwerker wie auch der Profi die richtige Reihenfolge finden, um den Aufbau über die Bühne zu bringen. Zu Beginn gibt es hierfür einige individuelle Punkte, die bei jeder Küche neu zu bedenken sind. Auf der anderen Seite stehen aber gewisse Grundregeln, an denen sich auch der Laie gut orientieren kann. So sollten in jedem Fall die unteren Schränke einer Küche zuletzt aufgebaut werden. Nicht zuletzt liegt dies daran, dass es ansonsten nur noch mit sehr langen Armen und unter großer Anstrengung möglich ist, die Hängeschränke stabil an der Wand anzubringen. Die jeweiligen Anschlüsse geben einen weiteren Anhaltspunkt, wie die beste Reihenfolge auszusehen hat. Nachdenken rettet sehr häufig auch hier vor zusätzlichem zeitlichen Aufwand, der die gesamte Arbeit verzögert.

Fazit

Natürlich wird es nicht immer möglich sein, die Arbeit mit einer so großen Präzision zu verrichten, wie sie ein Profi an den Tag legt. Dennoch bieten sich verschiedene Ansätze, um ganz gezielt den eigenen Aufbau zu beschleunigen. Vom anfänglichen Tatendrang und dem Wunsch nach einer schnell aufgebauten Küche sollte man sich allerdings nicht beirren lassen, wenn es darum geht, die Planung präzisen durchzuführen.

(Bildrechte: stockbroker/Clipdealer )

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