Trinkwasser-Installation und gesundheitliche Aspekte

Als Heimwerker macht man ja fast alles selbst. Zumindest versucht man es. Bei den meisten Arbeiten an und im Haus ist das auch problemlos machbar. Es gibt aber auch Arbeiten, die man den Fachleuten überlassen sollte. Zum Beispiel Elektro-, Gas- oder Sanitärinstallationen. Gerade letztere betrifft unter anderem auch die Trinkwasserversorgung.

Hierbei könnte man eigentlich denken, dass es kein Problem sein sollte, eine Wasserleitung selbst zu verlegen und an den Versorgungsanschluss anzuschließen. Gerade heute, wo hauptsächlich mit kunststoff ummantelten Leitungen gearbeitet wird, die fast nur noch verpresst werden. Kein umständliches Arbeiten mehr mit Kupferleitungen, die sauber und fachmännisch verlötet werden müssen.

Bei Brauchwasser oder Wasserleitungen im Garten mag das nicht so dramatisch sein. Aber bei Trinkwasser, das vielleicht nur einen Gesamtanteil von 10%  des im Haus verbrauchten Wassers ausmacht, sollte man besondere Sorgfalt und Fachkenntnis anwenden. Denn verunreinigtes Trinkwasser kann gesundheitsschädlich sein. Nicht ohne Grund hat das Umweltbundesamt eine Broschüre für Mieter und Eigentümer herausgebracht. Diese beleuchtet die gesundheitlichen Aspekte der Trinkwasserinstallation. So wird dort z.B. auch gesagt, dass man Stagnationswasser (Wasser, das länger als 4 Stunden in der Leitung steht) für bestimmte Nahrungsmittelbereitungen nicht verwenden sollte. Es sei besser, erst ein wenig Wasser aus der Leitung fließen zu lassen und nicht gleich die ersten Mengen zu benutzen.

Wer sich für das Thema interessiert, der kann sich die Broschüre kostenlos beim Umweltbundesamt als PDF herunterladen.

[Inspiriert durch:  Wassergenossenschaft Ellerhoop e.G.]

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