Früher oder später ist es soweit: Die einst so schöne Fassadenfarbe fängt an, abzusplittern, hat sich im Laufe der Jahre verfärbt oder ist einem Graffiti-Anschlag zum Opfer gefallen. Ein Fassadenanstrich hilft in diesen Fällen, um dem Haus wieder ein schönes Äußeres zu verleihen. Damit die Fassade bald wieder in neuem Glanz erstrahlt, sind einige Punkte beim Auftragen der Farbe zu beachten.

 




8 Tipps für einen gleichmäßigen Fassadenanstrich

 

1. Da die Arbeiten unter Umständen in luftigen Höhen stattfinden, ist es wichtig, sich um die eigene Sicherheit Gedanken zu machen. Beim Streichen der Fassade ist es hilfreich, ein Gerüst aufzubauen. Wer mit einer Leiter arbeiten will, achtet darauf, dass sie stabil ist und einen sicheren Stand hat. Einem Gerüst ist aber die bessere Wahl.

2. In welchem Zustand befindet sich die Fassade? Bevor der neue Anstrich erfolgt, ist es oft notwendig, vorbereitende Maßnahmen durchzuführen. Ist der Putz beschädigt, ist er an den entsprechenden Stellen zu erneuern. Löst sich die Farbe und ist bröckelig, ist es notwendig, sie zu entfernen. Eine neue Farbe würde auf dem staubigen Untergrund nicht.

3. Dieser Schritt kann mit Hilfe eines Hochdruckreinigers erfolgen. Dabei löst sich nicht nur alte Farbe, sondern auch Schmutz, der die Haftfähigkeit der neuen Fassadenfarbe beeinträchtigen würde. Bevor die nächsten Schritte erfolgen, ist allerdings sicherzustellen, dass die Wand vollständig trocknet.

4. Das richtige Wetter spielt beim Anstreichen eine große Rolle. Ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es am gleichen Tag regnen wird, sollte das Vorhaben vorsichtshalber verschoben werden. Auch ein windiger Tag ist nicht vorteilhaft: Zum einen beeinträchtigt er die Sicherheit auf Gerüst oder Leiter, zum anderen können beispielsweise Blätter an der feuchten Farbe kleben bleiben. Damit sich die Farbe so gut wie möglich auftragen lässt, sind Temperaturen bis zu 20 Grad ideal.

5. Ist die Wand gesäubert, erfolgt der erste Anstrich mit einer Grundierung. Die Farbe haftet dadurch besser.

6. Um die Fassadenfarbe aufzutragen, ist ein spezieller Fassadenroller notwendig. Er hat lange Fasern und bringt dadurch die Farbe zuverlässig auch auf unebene Wände, wodurch ein einheitliches Bild erreicht wird.

7. Ein erster Anstrich erfolgt im Allgemeinen mit verdünnter Fassadenfarbe. Nach dem Trocknen wird die Farbe unverdünnt aufgetragen.

8. Wichtig ist beim Anstreichen, dass die Farbe immer in der gleichen Streichrichtung aufgetragen wird. Wer hier nicht sorgfältig vorgeht, riskiert einen ungleichmäßigen Anstrich. Ein Fassadenanstrich ist nichts, was sich innerhalb von kürzester Zeit erledigen lässt. Es sind Vorbereitungen zu treffen, ein Gerüst aufzubauen und die Wand zu reinigen. Wer dafür weder Zeit noch Muße hat, wendet sich an einen Maler in Reutlingen, der sich auf diese Arbeit spezialisiert hat.

 

(Bildrechte: racamani@fotolia.de)
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