Viele Menschen sind pragmatisch. Sie gehen in den Baumarkt, schauen, welche Farben gut aussehen und gehen mit einem oder mehreren Eimern Wandfarbe nach Hause. Doch Farben können ganz unterschiedlich auf uns wirken und sollten deswegen gezielt ausgewählt werden – insbesondere in den eigenen vier Wänden.

Mit Farbe die Räume optisch vergrößern

Mit Farbe die Räume optisch vergrößern

Mit Farbe die Räume optisch vergrößern
© Polka Dot Images/Thinkstock

Wer ein neues Haus oder eine neue Wohnung bezieht, sollte nicht unbedingt immer alles in seiner Lieblingsfarbe streichen, sondern darauf achten, dass die Wandfarbe mit den Möbeln und der restlichen Zimmergestaltung harmoniert. Schmale und enge Flure lassen sich beispielsweise durch helle Töne wie einem grasgrün oder einem sonnengelb optisch vergrößern. Das Gleiche gilt für kleinere Räume, die trotz ihrer Größe sinnvoll genutzt werden sollen. In großen offenen Wohnbereichen kann dann gerne mit dunkleren Farben wie einem Weinrot gearbeitet werden, dass eine heimelige und warme Atmosphäre schafft. Weiterhin sollte auch auf die Sonneneinstrahlung geachtet werden. Wenn ein Raum wenig bis gar kein natürliches Sonnenlicht bekommt, sollten zur Gestaltung (Wandfarbe und Einrichtung) eher wärmere Farbtöne verwendet werden. Dadurch wirkt der eigentlich kalte Raum etwas wärmer.



Farben und die Stimmungen, die sie auslösen

Im Sortiment von beispielsweise http://www.alpina-farben.de/ finden sich zahlreiche Farbtöne und Nuancen, die ganz unterschiedlich wirken können. Hier eine Auswahl der empfohlenen Wandfarbe:

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  • Schlafzimmer: Der Ort der Ruhe sollte eher in kühleren Farben gehalten werden. Blau in verschiedenen Nuancen wirkt sich beruhigend und entspannend auf das Gemüt aus.
  • Küche/Essbereich: Der Bereich des Hauses ist Ort der Kommunikation. Dafür eignen sich helle und warme Farben, die Gemütlichkeit ausstrahlen. Verschiedene Rot- und Orangetöne haben eine erregende und erwärmende Wirkung. Jedoch sollte kein zu starkes Rot großflächig aufgetragen werden, da dieses eher Aggressionen fördert. Auch Nuancen der Farbe Grün mit einen besänftigen, ruhigen und weichen Eindruck eignen sich für den Essbereich.
  • Wohnbereich: Auch im Wohnbereich sollte kommuniziert werden und damit auch ein Ort des Wohlfühlens sein. Daher bieten sich auch hier warme Farben wie Rot, Orange, aber auch ein heiteres Gelb an. Ebenso beruhigende Grüntöne oder Grau. Grau hat eine seriöse, aber auch ernüchternde Wirkung – daher wird auch empfohlen, sie aus Küchen fernzuhalten. Erdtöne wie braun oder beige schaffen Geborgenheit und Sicherheit.
  • Arbeitszimmer: Dort sollten vor allem Farben verarbeitet werden, die die Konzentration fördern. Diese sind insbesondere zartere Töne in grün oder orange. Etwas Offenes und Helles, das für eine angenehme, freie Atmosphäre schafft. Kältere Farben schaffen eher eine ermüdende Stimmung.
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Muster schaffen Ambiente

Das Streichen eines Zimmers heißt nicht, dass eine Farbe alle Wände komplett bedecken muss. Insbesondere bei dunkleren Farbtönen sollte die Decke ausgelassen werden – dies wirkt bedrückend und einengend. Häufig macht es einiges her, wenn lediglich eine Wand in einer Farbe kontrastiv zum Rest der Einrichtung gestrichen wird. Auch hervorstehende Elemente können so kaschiert oder gezielt in Szene gesetzt werden – hier gilt aber: Vorsicht bei Mietwohnungen, denn viele Vermieter wollen ihre Türrahmen oder Steckdosen weiterhin weiß sehen. Spezielle Muster kriegt man mit Wattebauschen, kleineren Pinseln oder Qtipps hin. Da einfach mal mit offenen Augen durch ein Einrichtungshaus gehen oder im Internet recherchieren und sich inspirieren lassen.

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