Basteltipp: Windspiel-Mobilée aus Strandgut selbermachen

Wer sich im Urlaub am Strand einmal langweilt oder einen Relaxtag einlegen möchte, der kann zwei Aktionen miteinander verbinden: Meditatives Strandgut-Sammeln und aus den Funden ein Windspiel basteln. Was man dazu benötigt bietet fast jeder Strand zu hauf: Muscheln und angespülte, rundgewaschene Holzstücke.

Windspiel-Mobilée aus Strandgut (Muscheln, Hölzer)

Am besten sammelt man Muscheln mit einem Loch, z.B. Fächermuscheln. Wenn man nur Exemplare ohne Loch findet, muss man diese eben anbohren. Aber eine Seite der Muschel hat eigentlich immer ein Loch.

Bei den Holzstücken sucht man am besten ca. 10 cm lange Aststücke. Ob diese farblich gleich sein sollten oder bunt hängt vom eigenen Geschmack ab. Auf alle Fälle benötigt man ein längeres Stück von ca. 40 cm, an dem man die jeweiligen Mobilée-Stränge aufhängen kann.

Jetzt benötigt man nur noch einen Faden oder eine Schnur. Echte Strandläufer knüpfen sich diese natürlich aus Seetang selbst – das ist dann Authentizität pur! Aber besagte Schnur tut es auch. Man knotet dann immer abwechselnd eine Muschel und ein Aststück im Abstand von ca. 5 cm fest bis man einen schönen Strang hat. Je nach gewünschter Größe reichen 3 Stränge aus, die man nebeneinander an den längeren Ast bindet. Zum Abschluß knotet man noch eine Aufhängung an den langen Ast, um diesen dann an einem Haken oder irgendwo sonst aufhängen zu können.

Damit es ein echtes Windspiel wird, bei dem die Muscheln und Hölzer schön im Wind wehen und klappern können, sollte man das Windspiel-Mobilée irgendwo draußen aufhängen, wo es dem Wind ein bisschen ausgesetzt ist. Das Mobilée macht sich natürlich auch drinnen gut, wenn man sein Zuhause maritimer eingerichtet hat.

Wer gerade keinen Strand zur Hand hat, kann sich die Muscheln auch kaufen ;) Oder gleich das Endprodukt.

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